Widgets Magazine
23:43 18 August 2019
SNA Radio
    Männerbärte (Symbolbild)

    Gesundheitsgefährdend: Sind Männerbärte schmutziger als Hundefell? – Studie

    CC0
    Panorama
    Zum Kurzlink
    7483

    Keine gute Nachricht für Bartträger: Laut einer Studie einer Schweizer Klinik „hausen“ in Barthaaren mehr Keime als im Hundefell, berichtet die „Daily Mail“. Einige vermuten hinter den Informationen gar eine Anti-Bart-Propaganda.

    Forscher von der Hirslanden-Klinik entnahmen bei 18 Bartträgern, die zwischen 18 und 76 Jahre alt waren, Proben, verglichen sie mit Proben vom Fell von 30 Hunden und untersuchten sie auf Keime. Die Untersuchung ergab, dass nur bei 23 Hunden Keime gefunden wurden, während sich alle von den Männern entnommene Proben als positiv herausstellten.

    „Hunde sind im Vergleich zu bärtigen Männern sauber“

    Zudem wurde festgestellt, dass sieben der getesteten Männer Mikroben in ihrem Gesichtshaar aufwiesen, die für die Gesundheit des Menschen gefährlich sein können.

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: Venus: Russische Forscher berichten über skorpion- und eidechsenartige Wesen<<<

    „Aufgrund dieser Ergebnisse können Hunde im Vergleich zu bärtigen Männern als sauber betrachtet werden“, betont der Radiologe Andreas Gutzeit.

    Die Bartträger zeigen sich skeptisch. „Ich will Beweise sehen. Ich will die Studie selbst sehen“, äußerte ein Mann, der anonym bleiben will.

    „Anti-Bart-Propaganda“

    Ein Verein von Bartträgern – die Beard Liberation Front – hält diese Studie sogar für eine Anti-Bart-Propaganda.

    „Ich denke, man kann überall unangenehme Dinge finden, wenn man Proben von Haaren und Händen der Leute nimmt und sie testet“, sagte der Gründer Keith Flett in einem Interview mit der „Daily Mail“ und fügte hinzu: „Ich glaube nicht, dass Bärte per se unhygienisch sind.“

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren