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21:27 19 Oktober 2019
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    Ein assyrisches Basrelief (Archivbild)

    Schicksal uralter verschwundener Stadt aufgedeckt - Forscher

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    Forschern von der Università di Bologna (Italien) ist es laut Medien gelungen, einen kürzlich entdeckten Text, der dem in den Jahren 722-705 vor unserer Zeitrechnung regierenden assyrischen König Sargon II. gewidmet ist, zu entziffern. Die schlecht erhaltene Inschrift stammt aus dem Jahr 713 vor u.Z. und beschreibt die Eroberung der Stadt Karkemisch. Dies berichtet „EurekAlert!“.

    Die Keilinschrift wurde im Jahr 2015 auf den Fragmenten dreier Tonzylinder während einer archäologischen Expedition zu den Ruinen von Karkemisch gefunden, die an der Grenze Syriens und der Türkei am Euphrat liegen. Die Forscher entzifferten 38 unvollständige Zeilen des akkadischen (uralte Sprache von Mesopotamien – Anm. d. Red.) Textes. Es stellte sich heraus, dass es darin um den Verrat des hethitischen Königs Pirisi in Karkemisch geht, nach welchem König Sargon in die Stadt eingedrungen war, den Herrscher vertrieben und dessen Heer zum Teil seiner eigenen Armee gemacht hatte.

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    Die Wissenschaftler stellten fest, dass Sargon das Irrigationssystem der Stadt renoviert und Gärten gepflanzt hatte, was auf die Absicht des Königs hinwies, Karkemisch zur neuen Hauptstadt von Assyrien zu machen. Die Nachfolger von Sargon hatten sich indes gar nicht für die Stadt interessiert, was zu ihrem Niedergang führte. Ende des 7. Jahrhunderts war Karkemisch von den Babyloniern zerstört worden.

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    Tags:
    König, Euphrat, Fachportal "EurekAlert!", Schicksal