17:16 15 November 2019
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    Sandsturm in Ostdeutschland (Archivbild)

    Sandstürme vor Berlin: Wüstenei im Brandenburgischen Gefahr für Autofahrer – VIDEO

    © AFP 2019 / dpa / Bernd Wuestneck
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    Verminderte Sicht durch Sandstürme auf der A19 und der B5 sorgt für Verkehrsbehinderungen: Die anhaltende Trockenheit schafft wüstenähnliche Bedingungen im Brandenburgischen. Auch Waldbrandgefahr gegeben.

    Nur ein paar Kilometer vor der Hauptstadt bei Liebenwalde treibe Wind Sand über verödete Felder, anderenorts komme es in Brandenburg derzeit zu Sandstürmen, meldet die Berliner Morgenpost.

    In Hammer bei Liebenwalde, rund 25 Kilometer nördlich von Berlin, seien einige brachliegende Felder mittlerweile völlig verödet und ähnelten einer Sandwüste.

    Eine Gefahr für Autofahrer: Der Wind wirbele den Sand auf und trage ihn durch die Luft über die Landstraße 167. Am Dienstag drohen laut Deutschem Wetterdienst teils stürmische Windböen mit Geschwindigkeiten um 70 Kilometer pro Stunde in Brandenburg. Der dabei aufgewirbelte Sand kann eine erhebliche Sichtbehinderung darstellen.

    Im Jahr 2011 war es auf der Autobahn A19 zwischen Rostock und Güstrow zu einer Massenkarambolage mit acht Toten und 131 Verletzten gekommen, erinnert die Zeitung, nachdem Autofahrer geradezu in eine in der Luft liegende Sandwand gefahren waren. Ihnen fehlte jegliche Sicht, denn ein schwerer Sturm hatte Sand von angrenzenden Feldern auf die Autobahn geweht.

    Nun warnte am Dienstagnachmittag die "Prignitzer Presse Agentur" vor einem Sandsturm auf der A19. Es komme laut Polizei zu "starken Sichtbehinderungen". Auch auf der B5 meldete die Agentur einen Sandsturm. Die Sichtweite liege teilweise unter 50 Meter.

    Die Trockenheit stellt auch ein Problem für die Landwirtschaft dar, zudem bestünde erhebliche Waldbrandgefahr.

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    Tags:
    Klima, Unwetter, Klimawandel, Sandsturm, Sturm, Wetter, Landwirtschaft, Brandenburg, Berlin, Deutschland