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05:39 15 Oktober 2019
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    Mariam Nabatanzi mit einigen ihrer Kinder

    Diese Frau aus Uganda hat mit 39 Jahren 38 Kinder – FOTOs

    © REUTERS / James Akena
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    Die 39-jährige Mariam Nabatanzi aus Uganda bekam ihre ersten Zwillinge mit dreizehn Jahren. Nach 14 weiteren Mehrlingsgeburten ist jeder Tag für sie eine Herausforderung, ihre 38 Kinder zu versorgen. Die überraschende Geschichte der Frau sowie Fotos ihrer Familie veröffentlichte Reuters.

    Kurz nachdem sie im Alter von zwölf Jahren vermählt wurde, brachte Mariam Nabatanzi Zwillinge zur Welt. Nach der ersten Geburt ging Nabatanzi zu einem Arzt, der ihr mitteilte, sie habe ungewöhnlich große Eierstöcke. Er warnte, dass Verhütungspillen zu gesundheitlichen Problemen führen könnten.

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    Also folgten fünf weitere Zwillingspaare, vier Gruppen von Drillingen und fünf Vierlingsgeburten.

    Ihre letzte Schwangerschaft vor zweieinhalb Jahren hatte Komplikationen und ein Kind aus ihrem sechsten Zwillingspaar starb, woraufhin Mariams Ehemann die Scheidung einreichte. Seitdem muss Mariam ihre 38 Kinder allein unterstützen.

    • Kinder von Mariam Nabatanzi bereiten Essen zu
      Kinder von Mariam Nabatanzi bereiten Essen zu
      © REUTERS / JAMES AKENA
    • Mariam Nabatanzi zeigt Fotos ihrer Kinder
      Mariam Nabatanzi zeigt Fotos ihrer Kinder
      © REUTERS / JAMES AKENA
    • Mariam Nabatanzi mit einigen ihrer Kinder
      Mariam Nabatanzi mit einigen ihrer Kinder
      © REUTERS / James Akena
    • Die Häuser der Familie von Mariam Nabatanzi
      Die Häuser der Familie von Mariam Nabatanzi
      © REUTERS / JAMES AKENA
    • Mariam Nabatanzis Sohn Isaack Mubiru
      Mariam Nabatanzis Sohn Isaack Mubiru
      © REUTERS / JAMES AKENA
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    © REUTERS / JAMES AKENA
    Kinder von Mariam Nabatanzi bereiten Essen zu

    Nabatanzi wohnt mit ihren Kindern in vier engen, aus Zementblöcken gebauten und mit Wellblech gedeckten Häusern in einem Dorf, das von Kaffeefeldern umgeben ist und 50 Kilometern nördlich von der Hauptstadt Kampala liegt.

    Um Geld zu verdienen, versucht Nabatanzi alles: Eventdekoration, Sammeln und Verkauf von Altmetall, Brauen von Gin, Verkauf von Heilkräutern, Arbeit als Friseurin.

    „Mama ist überlastet, die Arbeit zermalmt sie, wir helfen, wo wir können, zum Beispiel beim Kochen und Waschen, aber sie trägt immer noch die ganze Last für die Familie“, sagte ihr ältestes Kind, der 23-jährige Ivan Kibuka, gegenüber Reuters. Er musste das Gymnasium verlassen, denn das Geld in der Familie war zu knapp.

    Ältere Kinder helfen, sich um die Kleinen zu kümmern, und jeder hilft im Haushalt. Ein einzelner Tag kann 25 Kilogramm Maismehl erfordern, sagt Nabatanzi. Fisch oder Fleisch sind seltene Leckereien.

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    Ein Dienstplan auf einem kleinen Holzbrett, das an eine Wand genagelt ist, bestimmt Wasch- oder Kochaufgaben.

    „Am Samstag arbeiten wir alle zusammen“, heißt es.

    Nabatanzi, die selbst einere harte Kindheit erlebt hat, wünscht sich jetzt, dass ihre Kinder glücklich sind.

    „Ich habe schon früh angefangen, erwachsene Aufgaben zu übernehmen. Ich habe seit meiner Geburt keine Freude gehabt“, zitiert sie Reuters.

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    Tags:
    Frauenrechte, Kinder, Armut, Uganda