15:35 03 Dezember 2020
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    Der US-Präsident Donald Trump hat aus den Verhandlungen über den Handel mit China die Forderung nach der Einstellung vermutlicher Fälle von Cyberspionage durch die chinesische Seite ausgeschlossen, um den Widersprüchen bezüglich der Handelszölle zwischen beiden Ländern ein Ende zu setzen. Dies meldet „The Financial Times“.

    Wie das Blatt betont, habe der US-Präsident auf solche Weise die Position seiner Administration gemildert, die  sich in Beschuldigungen äußerte, dass die chinesischen Behörden angeblich Cyberattacken gegen die US-Unternehmen durchgeführt und finanziert haben sollten.

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    Zuvor war in den USA gemeldet worden, dass man in den Verhandlungen mit China zum Endspurt angesetzt habe.

    Die Handelsbeziehungen zwischen Peking und Washington verschlechterten sich, nachdem Trump China des Diebstahls  US-amerikanischer Technologien und geistigen Eigentums bezichtigte. Anschließend erhöhten die USA um 25 Prozent die Zölle auf chinesische Waren im Gesamtwert von 50 Milliarden US-Dollar. Ende September führten die Vereinigten Staaten einen Zoll in Höhe von zehn Prozent auf chinesische Waren ein. Dieser sollte  Anfang 2019 auf 25 Prozent angehoben werden. Peking reagierte dementsprechend.

    Am 8. Oktober letzten Jahres äußerte der chinesische Außenminister Wang Yi, das Vorgehen der USA in den Handelsbeziehungen mit China widerspreche den Interessen beider Länder.

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    Tags:
    Handelsbeziehungen, Cyberattacken, Cyberspionage, Verhandlungen