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02:50 20 Juli 2019
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    Polizei während der Gelbwesten-Proteste in Paris

    Moskau fordert Ermittlung nach Polizei-Attacke auf Sputnik-Korrespondentin in Paris

    © Sputnik / Schuljen Mattia
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    Russland fordert die französischen Behörden auf, den Vorfall mit der Sputnik-Korrespondentin Viktoria Iwanowa in Paris gründlich zu untersuchen, und hält Gewaltanwendung gegen Journalisten für inakzeptabel.

    „Wir halten die Anwendung von Gewalt gegen Journalisten bei der Ausübung ihrer beruflichen Pflichten für unzulässig. Wir fordern die französischen Behörden nachdrücklich auf, diesen Vorfall gründlich zu untersuchen, sowie zuständige Menschenrechts- und Nichtregierungsorganisationen, diese Frage unter Kontrolle zu halten “, heißt es in einer auf der offiziellen Webseite des russischen Außenministeriums veröffentlichten Erklärung.

    Die Nachrichtenagentur Rossija Segodnja, zu der auch Sputnik gehört, ist über die Aktionen der Pariser Polizei ebenso empört:

    „Viktoria erlitt eine Schulterverletzung. Vor einer schweren Kopfverletzung – einer der Knüppelschläge traf den Kopf – rettete sie der Helm. Wir fordern, dass die französischen Behörden aufhören, die Rechte von Journalisten unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit zu verletzen“, so der Pressedienst der Nachrichtenagentur.

    >>> Weitere Sputnik-Artikel: Gelbwesten protestieren am Internationalen Tag der Arbeit in Paris <<<

    Sputnik-Korrespondentin Viktoria Iwanowa, die über die Gelbwesten-Proteste in der französischen Hauptstadt am 1. Mai berichtet hatte, war von Pariser Polizisten mit Knüppeln angegriffen worden. Als die Polizisten ausrückten, um gewaltbereite Demonstranten festzunehmen, schlugen sie auch auf die Journalistin mit den Knüppeln ein – obwohl sie sowohl auf ihrem Helm als auch auf ihrer Hand gut sichtbare „PRESSE”-Aufschriften hatte.

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    Tags:
    Polizei, Gewaltanwendung, Sputnik, Gelbwesten-Proteste