04:44 20 Januar 2020
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    In der ukrainischen Stadt Odessa wird am Donnerstag der Opfer des Brandmassakers im Gewerkschaftshaus vom 2. Mai 2014 gedacht. Laut dem ukrainischen Vize-Innenminister Sergej Jarowoi verlaufen die Gedenkaktionen ruhig, keinerlei Konflikte werden gemeldet.

    „Momentan ist alles ruhig. Die Menschen kommen, um Blumen niederzulegen“, sagte Jarowoi am Donnerstag gegenüber Journalisten.

    Für Sicherheit sorgen 2.500 Polizisten, Angehörige der ukrainischen Nationalgarde und Sondereinsatzkräfte.

    Am 2. Mai 2014 hatte eine Aktion von „Antimaidan“-Aktivisten in Odessa mit einer Tragödie geendet, als Mitglieder des extremistischen „Rechten Sektors“ und Fußball-„Ultras“ gegen die Aktionsteilnehmer vorgingen. Dutzende „Antimaidan“-Teilnehmer kamen bei einem Brand im Gewerkschaftshaus, in dem sie Schutz gesucht hatten, ums Leben. Nach offiziellen Angaben waren dabei rund 50 Menschen getötet und mehr als 200 verletzt worden.

    Indes erinnerte der russische TV-Sender „Rossija 24“ daran, dass die Ermittlungen wegen der Ereignisse im Gewerkschaftshaus in Odessa bis jetzt nicht abgeschlossen seien.  

    In den vergangenen fünf Jahren konnte Kiew die Täter weder ausfindig machen noch bestrafen. Internationale Organisationen hatten mehrmals diese Frage aufgeworfen, aber erfolglos. 

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    Tags:
    TV-Sender Rossija 24, Gedenken, Opfer, Massaker, Ukraine