18:28 15 August 2020
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    +++ Venezuelas Staatschef Maduro schwört Soldaten auf sich ein +++ Kühnert meint Kollektivierungen ernst +++ Einzige verurteilte Kim-Attentäterin aus Gefängnis entlassen +++ Drei Migranten in Texas vermisst, Baby tot +++ Schwerer Zyklon erreicht indische Küste +++

    Venezuelas Staatschef Maduro schwört Soldaten auf sich ein

    Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro hat nach dem gescheiterten Umsturzversuch der Opposition das Militär auf die Verteidigung seiner Regierung eingeschworen. Er sagte in Caracas vor Tausenden Soldaten, die Stunde des Kampfes sei gekommen. Am Dienstag hatte der selbst ernannte Interimspräsident Juan Guaidó einige Soldaten auf seine Seite gezogen und den seit Jahren festgesetzten Oppositionsführer Leopoldo López aus dem Hausarrest befreit. Allerdings scheiterte sein Versuch, größere Teile der Streitkräfte zum Überlaufen zu bewegen und Maduro aus dem Amt zu fegen.

    >>>Mehr zum Thema: Venezuela-Putsch gescheitert: Staatschef Maduro will nun „schweben und stechen“<<<

    Kühnert meint Kollektivierungen ernst

    Juso-Chef Kevin Kühnert hat seine Sozialismus-Thesen verteidigt und die SPD aufgefordert, die von ihm angestoßene Debatte offensiv zu führen. Er habe keine Lust mehr darauf, dass man wesentliche Fragen immer nur dann diskutiere, wenn gerade Friedenszeiten seien, und im Wahlkampf drum herumrede, sagte Kühnert dem „Spiegel“. Wenn man ernsthaft einen anderen Politikstil wolle, dann könne man sich nicht immer auf die Zunge beißen, wenn es um die wirklich großen Fragen gehe.

    >>>Mehr zum Thema: Sozialismus in Deutschland? Juso-Chef Kühnert legt im Streit um seine Thesen nach<<<

    Einzige verurteilte Kim-Attentäterin aus Gefängnis entlassen

    Zwei Jahre nach der Ermordung des Halbbruders von Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un ist die einzige verurteilte Attentäterin aus der Haft entlassen worden. Die Vietnamesin Doan Thi Huong durfte heute aus Malaysia zurück in ihre Heimat. Alle anderen Beteiligten konnten gleich nach dem Giftmord auf dem Flughafen von Kuala Lumpur im Februar 2017 fliehen oder kamen ohne Urteil frei. Der Tod von Kim Jong Nam hatte weltweit Schlagzeilen gemacht. Richtig aufgeklärt wird er nun wohl nie.

    Drei Migranten in Texas vermisst, Baby tot

    Im US-Bundesstaat Texas suchen Grenzschützer nach drei vermissten Migranten, deren Floß auf dem Rio Grande gekentert ist. Ein zehn Monate altes Baby sei nach dem Vorfall tot geborgen worden, teilte die Grenzschutzbehörde mit. Nach zwei weiteren Kindern und einem Mann werde noch gesucht. Nach Darstellung der Behörde gehörten sie zu einer größeren Gruppe, die den Fluss überqueren wollte, um in die USA zu gelangen.

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: Neue Migranten-Karawanen: USA verlegen hunderte Militärs an Grenze zu Mexiko<<<

    Schwerer Zyklon erreicht indische Küste

    Ein ungewöhnlich starker Zyklon ist an Indiens Ostküste auf Land getroffen. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 195 Stundenkilometern erreichte der tropische Wirbelsturm „Fani“ heute Morgen die Gegend um die Küstenstadt Puri, wie die indische Meteorologiebehörde mitteilte. Mehr als eine Million Menschen waren zuvor nach Angaben der Regierung des Bundesstaates Odisha in Sicherheit gebracht worden.

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    Tags:
    Migranten, Kim Jong Un, Kollektivgeist, Kevin Kühnert, Juan Guaido, Nikolas Maduro