06:58 24 Oktober 2020
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    Diese Aktion sorgte bei anderen Verkehrsteilnehmern für Unverständnis und Kopfschütteln, die Polizei musste eingreifen: Mit mehr als 200 km/h jagten Dutzende Sportwagen über die A20 in Mecklenburg-Vorpommern. Laut der dpa ist der Hintergrund vermutlich eine internationale Rallye.

    Der Meldung zufolge sind am Donnerstag mehr als 100 Sportwagen gemeinsam mit Geschwindigkeiten von bis zu 250 Kilometern pro Stunde über die A20 gerast.

    Wie eine Polizeisprecherin mitteilte, sind die Raser schnell ins Visier der Polizei geraten, nachdem sie von besorgten anderen Autofahrern verständigt worden sei.

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    Insgesamt 107 Fahrzeuge sind daraufhin bei der Raststätte Fuchsberg östlich von Wismar aus dem Verkehr gezogen worden. Die Autofahrer sollen sich an der Raststätte zumeist entspannt, freundlich und zurückhaltend gezeigt haben.

    Die Polizei schließt nicht aus, dass sich zuvor noch mehr Autos an dieser Aktion beteiligt haben. Die A20 in Mecklenburg-Vorpommern ist zu großen Teilen ohne Geschwindigkeitsbegrenzung befahrbar.

    Laut einem dpa-Reporter hatten die meisten der teuren Luxusautos norwegische Kennzeichen. Sie trugen zudem die Aufschrift „Eurorally“. Im Internet wird Die „Eurorally“ als  ein Ereignis für Auto-Enthusiasten beschrieben, die Strecke sollte von Oslo über Kiel und Stettin nach Prag führen.

    Die Polizei sieht dies allerdings deutlich strenger. Der Behörde könnte es auch als ein illegales Autorennen einstufen, was Ermittlungen wegen des Vorwurfs eines verbotenen Autorennens und Gefährdung des Straßenverkehrs nach sich ziehen würde. Glücklicherweise liegen Meldungen über Unfälle zunächst nicht vor.

    Die Polizei will nun sicherstellen, dass kein weiteres Rennen mehr gefahren wird, so die Sprecherin.

    „Die Weiterfahrt wird definitiv unterbunden.“

    Es werde geprüft, ob die Autos sichergestellt werden können. Zudem wurden entlang der Autobahn mobile und stationäre Kontrollstellen eingerichtet. Zwei Hubschrauber und die Bundespolizei sollen den Einsatz unterstützen.

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    Tags:
    A21, Polizei, Sportwagen, Raser, Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland, Autobahn