16:23 01 Juni 2020
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    Forscher versuchen, seit langem das Rätsel zu lösen, woher es auf der Erdoberfläche so viel Wasser gibt. Von vielen Versionen sind heute zwei Haupthypothesen geblieben: Entweder haben die Asteroiden das Wasser auf die Erde gebracht, oder die mit Wasser bereicherten Mineralien haben es auf dem Stadium der Entstehung unserer Erde ausgeschieden.

    Von Zeit zu Zeit finden Wissenschaftler stichhaltige Argumente mal zugunsten der einen, mal zugunsten der anderen Version. Und nun ist die Weltraumversion in den Vordergrund gerückt. Forscher entdeckten in den Gesteinsproben vom Stein-Asteroiden Itokawa viel mehr Wasser als es im Durchschnitt die Himmelskörper in den Grenzen unseres Sonnensystems enthalten.

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    Ausgehend davon schätzten die Forscher die Quantität derartiger Asteroiden im Weltall und die Wahrscheinlichkeit ihrer Kollision mit der Erde ein und kamen zu dem Schluss: Während der Milliarden Jahre der Existenz unseres Planeten könnten solche Asteroiden etwa die Hälfte des gesamten Wassers, aus dem der Weltozean besteht, auf unseren Planeten gebracht haben.

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    Itokawa ist der erste und bislang einzige Asteroid, dessen Bestand es nun gelungen ist, detailliert zu erforschen. Seine Bodenproben hatte im Jahr 2010 die japanische Sonde „Hayabusa“ auf die Erde gebracht. Itokawa besteht demnach vorwiegend aus an Silizium reichen Mineralien und gehört zu einem der verbreitetsten Asteroidentypen im Sonnensystem. Die Wissenschaftler vermuten, dass er sich von einem größeren Objekt infolge einer Kollision mit einem anderen Himmelskörper abgesplittert haben könnte.

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    Kollision, Die Sonde Hayabusa2, Planet, Asteroid, Erde, Forscher