02:42 20 Oktober 2020
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    Große Mengen von Chemikalien sind bei einem Brand in einer Halle im ostwestfälischen Preußisch Oldendorf entdeckt worden. Die Fahnder sehen darin ein gewerbsmäßiges Drogenlabor.

    Nach den Ermittlungen in dieser Woche „dürfte feststehen, dass die Lagerhalle zur gewerbsmäßigen Produktion von synthetischen Drogen im größeren Umfang genutzt wurde“, zitiert die Deutsche Presse-Agentur am Freitag aus einer gemeinsamen Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft und Polizei Bielefeld. 

    Da die Auswertung der Stoffe durch das Landeskriminalamt (LKA) noch nicht abgeschlossen sei, könnten aber noch keine Aussage zu der produzierten Droge gemacht werden.

    Gefahndet werde nach zwei Männern, die vom Tatort mit einem Fahrzeug mit holländischem Kennzeichen geflüchtet seien. Einer der Männer soll laut Polizei eine Gasmaske getragen haben.

    Wegen eines Kabelbrandes war die Feuerwehr am vergangenen Sonntag zu der etwa 650 Quadratmeter großen Lagerhalle am Rande eines Ortsteils von Preußisch Oldendorf ausgerückt. Bei dem Routineeinsatz stießen die Einsatzkräfte hinter einem großen Rolltor auf die 50 Gasflaschen und Chemikalien-Tanks.

    Die Polizei berichtete von insgesamt 35.000 Litern. Ersten Erkenntnissen zufolge enthielten die Tausend-Liter-Tanks unter anderem Schwefelsäure, Natronlauge und Phosphorsäure.

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    Tags:
    Drogen, Chemikalien, Nordrhein-Westfalen, Deutschland