00:38 03 Juli 2020
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    Immer noch versuchen tausende Flüchtlinge, durch Libyen nach Europa zu gelangen. Nach Angaben einer Hilfsorganisation hat nun die libysche Küstenwache mehr als 200 Migranten im Mittelmeer aufgegriffen und sie zurück an die nordafrikanische Küste gebracht.

    Konkrete Details darüber, wo genau das Boot gefunden und wohin die Insassen gebracht wurden, teilte die Internationale Organisation ‎für Migration (IOM) nicht mit.

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    Sie zeigte sich in ihrem Tweet vom Donnerstag „besorgt über die Rückführung und willkürliche Festnahme von Migranten in Libyen“.

    Immer wieder kommen Menschen auf der gefährlichen Überfahrt ums Leben oder werden von anderen Schiffen aufgenommen. Nicht selten greift dabei auch die libysche Küstenwache ein, um den Migrantenstrom in den Griff zu bekommen.

    In Libyen kämpfen im Moment Truppen des Feldmarschalls Khalifa Haftar gegen die Regierung von Ministerpräsident Fajis al-Sarradsch.

    Beide Seiten ringen um die Macht in dem ölreichen Land. Haftar hatte im April den Befehl für einen Angriff auf die Hauptstadt Tripolis gegeben, wo die Sarradsch-Regierung sitzt.

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    Tags:
    Afrika, Küstenwache, Migranten, Libyen