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    Stefanie Kloß von der Gruppe Silbermond (Archiv)

    „Mein Osten“ – Silbermond besingt im neuen Video ihre Heimat und warnt vor Rechtsruck

    © AP Photo / PETER KLAUNZER/Keystone
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    Die Rockband Silbermond aus Bautzen blickt in ihrem neuen Video „Mein Osten“ kritisch auf Ostdeutschland. In der Akustik-Ballade singt die Gruppe um Sängerin Stefanie Kloß über ausländerfeindliche Angriffe und das Auseinanderdriften der Gesellschaft, lobt ihre Heimat aber auch.

    In dem Video zum neuen Song bekennen sich die Silbermond-Musiker als Ostdeutsche – mit einem kritischen Blick auf den Rechtsruck. In dem Song heißt es: „Risse gehen durch Familien und ein Riss geht auch durch mich. Denn ich weiß: Mit Mittelfingern lösen wir dieses Problem nicht.“

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    Die Band plädiert in dem Song angesichts vieler Probleme in Ostdeutschland auf Dialog und warnt: „Aber was nicht hilft, sind wir uns da einig, Ideen von 1933.“ Die Musiker huldigen den Osten aber auch als „Schönheit“ und Region, in der ihre Wurzeln liegen: „Ich kenne Dich, mein Osten, mein Osten. Versteh zum Teil auch deine Wut, mein Osten, mein Osten. Aufgeben nicht deine Art …“

    Die Gruppe Silbermond setzt sich immer wieder für gesellschaftlichen Zusammenhalt ein. Nach einem Brandanschlag auf eine noch unbewohnte Asylunterkunft in Bautzen 2016 meinte Kloß bei einem Konzert: „Wo kommt der Hass und die Angst her? Alles, was extrem ist, hat noch nie geholfen. Wir brauchen Toleranz und Zusammenhalt.“

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    Tags:
    Asyl, Toleranz, Wut, Rechtsruck, Rockband "Silbermond", Ostdeutschland