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19:32 17 Oktober 2019
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    US-Küstenwachschiff USCG James

    US-Schiff soll in Hoheitsgewässer Venezuelas eingedrungen sein

    CC BY 2.0 / Jonathan James
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    Ein US-Schiff soll in die Hoheitsgewässer Venezuelas eingelaufen sein, nach Verhandlungen aber seinen Kurs geändert haben.  Dies teilten die  Seestreitkräfte des lateinamerikanischen Landes mit.

    Das US-Küstenwachschiff USCG James soll am Mittwoch die venezolanische Wirtschaftszone durchquert haben. Am nächsten Tag änderte es jedoch den Kurs und näherte sich bis auf 14 Meilen dem Hafen von Guaira (Bundesstaat Vargas im Norden Venezuelas). Ein Patrouillenboot der venezolanischen Marine soll ihm entgegengekommen sein und geratet haben, die Richtung zu ändern.

    „Nach Funkgesprächen war man auf der USCG James zur Überzeugung gelangt, dass es notwendig sei, den Kurs zu ändern und unsere Gewässer zu verlassen“,  heißt es in einer Erklärung der venezolanischen Marine.“

    Am 21. Januar dieses Jahres hatte sich der Präsident der Nationalversammlung von Venezuela, Juan Guaidó, während Protesten zum Übergangspräsidenten des Landes erklärt. Die Vereinigten Staaten sowie mehrere Länder Lateinamerikas und weltweit auch andere, darunter das EU-Parlament, hatten Guaidó umgehend als Interimsstaatschef anerkannt. Russland, China, die Türkei und weitere Staaten bekundeten dagegen Solidarität mit Maduro, der seinen Rücktritt ablehnte und von einem von den Vereinigten Staaten inszenierten Putschversuch sprach.

    Venezuela erlebt bereits seit längerem eine Wirtschaftskrise, die durch die verhängten Finanz-und Wirtschaftssanktionen gegen das Land noch verschärft wird.

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    Tags:
    Küstenschutz, Venezuela, Schiff, USA