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15:04 16 Juli 2019
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    Unterstützer des Wikileaks-Gründers Julian Assange (Archiv)

    Ecuador will Assanges persönliche Dokumente und Gegenstände an USA übergeben

    © AP Photo / Matt Dunham
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    Die ecuadorianische Generalstaatsanwaltschaft hat nach einem Bericht der Zeitung „El Pais” einer Zimmer-Durchsuchung des Wikileaks-Gründers Julian Assange in der Londoner Botschaft des lateinamerikanischen Landes zugestimmt. Seine Dokumente, Computer und Mobiltelefone sowie andere Gegenstände sollen dann an die Vereinigten Staaten übergeben werden.

    Die Maßnahmen im versiegelten Raum sind demnach für den 20. Mai geplant. Assanges ecuadorianischer Anwalt Carlos Poveda sei über die Entscheidung bereits informiert, schreibt die Zeitung unter Berufung auf ein Dokument, das ihrer Redaktion vorliegen soll.

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    Assange wurde am 11. April in der ecuadorianischen Botschaft in London festgenommen. Ecuador hatte ihm zuvor das Asyl sowie seine ecuadorianische Staatsbürgerschaft entzogen. Der 47-Jährige hatte dort seit Juni 2012 im selbstgewählten Exil gelebt. Die USA fordern seine Auslieferung.

    Washington legt Assange eine Verschwörung mit Whistleblowerin Chelsea Manning zur Last. Die US-Justiz beschuldigt ihn, Manning geholfen zu haben, ein Passwort eines Computernetzwerks der Regierung zu knacken.

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    Manning hatte streng vertrauliche Regierungsdokumente, die unter anderem Menschenrechtsverletzungen der US-Armee in Afghanistan ans Tageslicht bringen, über WikiLeaks enthüllt.

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    Tags:
    Übergabe, USA, Dokumente, Durchsuchung, WikiLeaks, Julian Assange, Ecuador