18:42 26 Februar 2020
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    Im Fall des massenhaften Missbrauchs auf einem Campingplatz im nordrhein-westfälischen Lügde sollen mehrere minderjährige Opfer gezwungen worden sein, an anderen Kindern sexuelle Handlungen vorzunehmen. Das schreibt am Montag das „Westfalen-Blatt” unter Verweis auf den Abschlussbericht, den die Ermittlungskommission an die Staatsanwaltschaft Detmold übergeben hat.

    In dem Dokument wird dem Hauptbeschuldigten Andreas V. der Missbrauch von 28 Opfern zur Last gelegt. Sein Komplize Mario S. soll 18 Opfer missbraucht haben.

    >>>Mehr zum Thema: Ermittlungen zu Lügde: Polizist wegen Kinderpornografie vorbestraft<<<

    Die Taten der beiden reichten demnach bis zur Vergewaltigung kleiner Kinder. Außerdem soll aus der Ermittlungsakte hervorgehen, dass einer der Männer missbrauchte Kinder gezwungen haben soll, ihrerseits an anderen Kindern auf dem Campingplatz Sexualstraftaten vorzunehmen. Er soll sie dabei angeleitet und gefilmt haben.

    Bereits in den 90er Jahren soll es zu den frühesten Missbrauchsfällen des Hauptverdächtigen gekommen sein. Inzwischen sind sie verjährt. Laut dem Blatt wird die Staatsanwaltschaft Detmold aufgrund der nun vorgelegten Unterlagen voraussichtlich in dieser Woche erste Anklagen erheben.

    >>>Mehr zum Thema: Zahl der Opfer in Missbrauchsfall Lügde gestiegen<<<

    Die 56 und 33 Jahre alten Täter sitzen seit Monaten in Untersuchungshaft. Der Prozess soll im Juni beginnen.

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    Tags:
    Kinder, Nordrhein-Westfalen