01:08 09 April 2020
SNA Radio
    Panorama
    Zum Kurzlink
    33120
    Abonnieren

    Australische Ureinwohner haben beim Menschenrechtsausschuss der Vereinten Nationen in Genf eine Beschwerde gegen ihre Regierung eingelegt. Sie werfen dem Staat mangelnden Einsatz für den Klimaschutz vor und sehen darin eine Verletzung ihrer Menschenrechte.

    Die Menschen, die auf einer Reihe flacher Inseln an der Nordküste Australiens leben, seien über die Bedrohung ihrer Heimat und Kultur durch die Erderwärmung und den steigenden Meeresspiegel besorgt, teilten ihre Anwälte am Montag mit.  

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: Menschheit bedroht? Internationaler Bericht warnt: Eine Million Arten vor dem Aussterben<<<

    In dem Beschwerdeschreiben heißt es: „Die steigenden Meere bedrohen schon jetzt Häuser, beschädigen Gräber und heilige kulturelle Stätten”. Wenn nicht bald gehandelt werde, könnten die Inseln noch zu Lebzeiten vieler Bewohner einfach verschwinden.

    Juristen der gemeinnützigen Organisation ClientEarth unterstützen die Klage. Durch gemeinsame Anstrengungen wollen sie erreichen, dass Australien aus Menschenrechtsgründen seine Emissionen bis zum Jahr 2030 auf einen Wert reduzieren muss, der mindestens unter 65 Prozent unter dem von 2005 liegt.

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: Globale Erderwärmung: Russische Forscher schlagen einen Rettungsweg vor<<<

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    12 Schuss als Warnung – dann stürzt der Navy-Aufklärer bei Lettland in die Ostsee
    „Töten für Deutschland“ - Oberstleutnant a.D. Jürgen Rose über „Spezialkrieger“ des KSK
    Italienische „La Stampa” fordert Entschuldigung vom russischen Verteidigungsministerium
    Weltärztevorstand Montgomery rechnet mit „kontrollierter Durchseuchung“ bei Corona ab – Exklusiv
    Tags:
    Menschenrechte, Klimaschutz, Beschwerde, Uno, Ureinwohner, Australien