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03:42 20 Juli 2019
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    Büro der Vereinten Nationen in Genf (Symbolbild)

    Australien: Ureinwohner gehen bei UNO gegen eigene Regierung vor

    © AP Photo / Keystone, Salvatore Di Nolfi
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    Australische Ureinwohner haben beim Menschenrechtsausschuss der Vereinten Nationen in Genf eine Beschwerde gegen ihre Regierung eingelegt. Sie werfen dem Staat mangelnden Einsatz für den Klimaschutz vor und sehen darin eine Verletzung ihrer Menschenrechte.

    Die Menschen, die auf einer Reihe flacher Inseln an der Nordküste Australiens leben, seien über die Bedrohung ihrer Heimat und Kultur durch die Erderwärmung und den steigenden Meeresspiegel besorgt, teilten ihre Anwälte am Montag mit.  

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    In dem Beschwerdeschreiben heißt es: „Die steigenden Meere bedrohen schon jetzt Häuser, beschädigen Gräber und heilige kulturelle Stätten”. Wenn nicht bald gehandelt werde, könnten die Inseln noch zu Lebzeiten vieler Bewohner einfach verschwinden.

    Juristen der gemeinnützigen Organisation ClientEarth unterstützen die Klage. Durch gemeinsame Anstrengungen wollen sie erreichen, dass Australien aus Menschenrechtsgründen seine Emissionen bis zum Jahr 2030 auf einen Wert reduzieren muss, der mindestens unter 65 Prozent unter dem von 2005 liegt.

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    Tags:
    Menschenrechte, Klimaschutz, Beschwerde, Uno, Ureinwohner, Australien