21:07 22 September 2020
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    Eine Sicherheitslücke beim Messenger-Dienst WhatsApp hat ermöglicht, dass auf mehreren Smartphones ein israelisches Überwachungsprogramm installiert werden konnte. Darüber berichtet die Zeitung „The Financial Times“ unter Berufung auf das Unternehmen.

    Die Überwachungs-Software konnte durch einen Anruf auf Smartphones installiert werden – egal, ob der Anruf angenommen wurde oder nicht. Später könnten solche Anrufe von der Liste der eingehenden Anrufe verschwinden.

    Das Problem wurde Anfang Mai entdeckt. Betroffen waren sowohl Smartphones mit Android-System von Google als auch iPhones von Apple. Wie viele Smartphones auf solche Weise angegriffen wurden, ist momentan nicht genau bekannt.

    >>>Mehr zum Thema: Für wen Hacker derzeit am gefährlichsten sind – Kaspersky über Cyberkriminelle<<<

    Derzeit habe der Messenger-Dienst, den 1,5 Milliarden Menschen weltweit nutzen, das Problem behoben. Hinter dem Schädlingsprogramm steht vermutlich die israelische Firma NSO Group, die Spionage-Software an Regierungen verkauft, so die Zeitung. WhatsApp ermittelt derzeit zu dem Vorfall, auch das US-Justizministerium wurde eingeschaltet.

    In einer Stellungnahme gegenüber der „Financial Times“ betonte NSO, dass es seine Software nicht selbst einsetze, da sie nur für Geheimdienste und Sicherheitsbehörden gedacht sei.

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    Tags:
    Messenger, Anruf, Software, Spionage, WhatsApp