21:47 06 August 2020
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    Laut US-amerikanischen und deutschen Medien will Hollywood-Darsteller Mel Gibson („Die Passion Christi“) einen Film-Charakter namens „Rothchild“ mimen. In der gleichnamigen Satire soll die New Yorker Oberschicht aufs Korn genommen werden. „Ob Gibson damit sein schlechtes Image bei der jüdischen Community aufpolieren kann?“, fragt eine Zeitung.

    Der Hollywood-Schauspieler Mel Gibson soll nach Medieninformationen in einer Satire eine Figur namens „Rothchild“ spielen. Die Satire wolle humorvoll „die Oberschicht in New York“ darstellen. Das berichtete die „Jüdische Allgemeine“ am Dienstag unter Berufung auf die „Jewish Telegraphic Agency“.

    Ob die Rolle Gibsons „als superreicher Patriarch (…) zu einem besseren Image bei den Juden beiträgt, bleibt allerdings abzuwarten“, schreibt die Zeitung. In dem Film geht es darum, wie das schwarze Schaf der Familie, der enterbte Becket Rothchild (gespielt von „Transformers“-Star Shia LaBeouf), den Reichtum der Familie für sich beansprucht.

    Die fiktive Film-Familie „Rothchild“ erinnert an die reale Familie Rothschild. Die jüdische Banker-Familie geht auf den deutsch-jüdischen Bankier Mayer Amschel Rothschild zurück. Dieser lebte von 1744 bis 1812 in Frankfurt am Main, wo er als Kaufmann begann und später das „Haus M. A. Rothschild & Söhne“ begründete. Laut Historikern zählten die Rothschilds im 19. Jahrhundert zu den einflussreichsten und wichtigsten Bankern Europas. Zwischen 1815 und 1914 leitete die Familie das weltgrößte Bankhaus.

    „Seitdem gelten die ‚Rothschilds‘ als Synonym für ‚reiche Juden‘ und tauchen oft in antisemitischen Verschwörungstheorien auf“, so die jüdische Tageszeitung.

    Mel Gibson gilt als überzeugter Christ. Seine Weltanschauung soll er laut Spöttern 2004 in seinem Kinofilm „Die Passion Christi“ dargelegt haben. Kritiker werfen dem Werk antisemitische Tendenzen vor. Der Darsteller soll laut der Zeitung „einmal in betrunkenem Zustand Juden für ‚alle Kriege der Welt‘ verantwortlich gemacht haben.“

    Laut der „Jewish Telegraphic Agency“ bemühe sich der Schauspieler seit Jahren „um einen guten Ruf in der jüdischen Gemeinschaft.“ So habe er sogar jüngst Geld für ein Projekt für Holocaust-Überlebende gespendet.

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    Tags:
    Film, Scherz, Hollywood, Mel Gibson