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    Computer-Sicherheit (Symbolbild)

    Akute Gefahr für Millionen PCs: Gravierende Sicherheitslücke bei Intel enthüllt

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    IT-Experten der Technischen Universität Graz haben erneut Schwachstellen in Computerchips entdeckt. Betroffen sind alle Intel-Prozessoren, die zwischen 2012 und Anfang 2018 hergestellt wurden.

    Wie die Forscher am Dienstag mitteilten, kann die Sicherheitslücke mit Hilfe des so genannten „ZombieLoad“-Angriffs von Kriminellen ausgenutzt werden, um unerlaubt Daten aus Computersystemen auslesen zu können. Weltweit sind damit Hunderte Millionen PC-User gefährdet.

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    „ZombieLoad“ sei nun die „Fortsetzung“ der bereits im Vorjahr entdeckten Schwachstellen „Spectre“ und „Meltdown“, betont Daniel Gruss von der TU Graz. Obwohl das Unternehmen schon damals  Änderungen an den Prozessoren vornehmen musste, erwies sich „ZombieLoad” als wirksam.

    Daher sind neue Updates jedenfalls notwendig. Intel wurde bereits informiert und soll mit Sicherheitspatches reagieren. „Wir haben keine vollständigen Infos, aber wir wissen, dass es Sicherheitspatches geben wird”, so Gruss.

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    Tags:
    Datenleak, Prozessor, Intel, Graz, IT, Sicherheitslücken, PC