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    Warum Menschen seinerzeit massenhaft verschwunden sind? – Forscher ermitteln

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    Forscher von der University College London haben festgestellt, dass sich die Zahl der Bevölkerung, die vor 8.600 Jahren auf dem Territorium Südamerikas gelebt hatte, wegen der nicht voraussagbaren Niederschläge scharf zu reduzieren begann. Dies meldet das Fachmagazin „Science News“.

    Die Forscher analysierten Ablagerungen, die sich auf 1400 südamerikanische archäologische Denkmäler beziehen, und führten 5400 Radiokohlenstoffdatierungen durch. Sie schätzten Veränderungen in der Niederschlagsmenge ein und stellten Schwankungen in der Bevölkerungsanzahl im Zeitraum von 12.000 bis 2.000 Jahren vor u.Z. anhand der Zahl von Denkmälern fest, die in einem bestimmten Zeitraum gebaut worden waren.

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    Laut den Ergebnissen erfolgten die stärksten Schwankungen in der Niederschlagsmenge und die bedeutendste Verringerung der Anzahl von Urmenschen in den nördlichen tropischen Regionen Südamerikas. Vor etwa 8.200 Jahren verließen die Menschen viele zuvor besiedelte Territorien. Dabei konnten die nicht vorhersagbaren Wetterbedingungen ein Grund für den Übergang von Sammeln und Jagd zur Sesshaftigkeit gewesen sein.

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    Innerhalb von 2.600 Jahren wechselten etwa alle fünf Jahre die Zeiträume von extrem trockenen und feuchten Bedingungen, was sich negativ auf die Nahrungsquellen auswirkte. Die Menschen waren nicht imstande, vorauszusagen, wann Dürre oder intensive Niederschläge auftreten würden. Als sich aber die Niederschläge stabilisierten, kamen Gruppen von Jägern und Sammlern vor 6000 Jahren in die zuvor verlassenen Territorien zurück.

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    Tags:
    Jagd, Wetter, Niederschläge, Online-Fachmagazin Science News, Südamerika, Verschwinden, Menschen