01:32 01 Oktober 2020
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    Ein Öltanker mit Heizöl an Bord aus dem Iran hat seine Fracht laut Reuters trotz der US-Sanktionen im Hafenterminal des chinesischen Zhōushān gelöscht.

    An Bord des Schiffes „Marshal Z“ befanden sich 130.000 Tonnen Heizöl. Die Öl-Beförderung nach China dauerte vier Monate und erfolgte mit Einsatz von vier verschiedenen Schiffen.

    Der Export von Öl und Ölprodukten aus dem Iran ist im Rahmen der Sanktionen, die von Washington im vorigen Jahr nach dem Austritt des Landes aus dem sechsseitigen Atom-Deal verhängt worden waren, verboten.

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    Am 6. Mai war von den Absichten Teherans berichtet worden, Öl ins Ausland über den „grauen“ Markt zu verkaufen. Die Behörden der Islamischen Republik haben diesen Schritt als Zwangsmaßnahme als Antwort auf „ungerechte und rechtswidrige“ Einschränkungen bezeichnet.

    Danach hatten die USA vor möglichen Attacken des Irans gegen Handelsschiffe anderer Länder gewarnt. Saudi-Arabien meldete die Beschädigung zweier seiner Tanker im Golf von Oman.

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: Geopolitische Risiken und Eskalation treiben Öl-Weltpreise nach oben<<<

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    Tags:
    Atom-Deal, Golf von Oman, Saudi-Arabien, US-Sanktionen, Iran, Öl