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    Darum kauft Caracas Kampfjets bei Russland – Botschafter

    CC BY-SA 2.0 / Dmitry Terekhov / Wikimedia Commons
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    Der venezolanische Botschafter bei den Vereinten Nationen in Genf, Jorge Valero, hat am Freitag bei einem Sputnik-Gespräch erläutert, aus welchen Gründen Caracas russische Militärflugzeuge zu kaufen beginnt.

    Ihm zufolge ist diese Entscheidung darauf zurückzuführen, dass die USA ein Embargo für die Lieferungen von Waffen und Ersatzteilen für das Mehrzweckkampfflugzeug aus US-amerikanischer Produktion F-16 verhängt hatten. 

    Dabei erinnerte der Diplomat daran, dass wegen des US-Embargos jetzt praktisch alle Waffen in Venezuela aus russischer Produktion stammen würden. 

    „Unsere Militärs haben F-16 eingesetzt. Das sind Kampfjets, die in den USA für die Belange unserer Streitkräfte gebaut wurden. Sie (die USA – Anm. d. Red.) haben den Verkauf von Ersatzteilen auf Eis gelegt. Deswegen funktionieren diese Flugzeuge nicht mehr. Und wir haben begonnen, russische Kampfjets zu erwerben, die sich als hervorragend erwiesen haben. Es geht um Kampfjets der Su-Klasse“, fügte der Botschafter hinzu.

    In den Jahren 2006 bis 2008 hatte Russland 24 Jagdflugzeuge vom Typ Su-30MK an Venezuela geliefert. Später hatte Präsident Nicolás Maduro die Absicht bekundet, weitere zwölf Kampfjets dieses Typs zu kaufen.  

    >>>Mehr zum Thema: Für Lieferung nach Myanmar: Russland beginnt mit Bau von Su-30SM>>>

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    Tags:
    Nicolás Maduro, F-16, Kauf, Su-30MK, Venezuela, Russland