11:27 03 Juni 2020
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    Israelische Wissenschaftler haben bewiesen, dass die in Broccoli enthaltenen Stoffe die Aktivität des spezifischen Gens beeinflussen, das mit der Krebsentwicklung verbunden ist. Dies wird in einer Pressemitteilung im Fachmagazin „MedicalXpress“ gemeldet.

    Bei einem Experiment mit Mäusen, die zur Entwicklung von Geschwülsten neigen, war gezeigt worden, dass das Molekül I3C (Indol-3-Carbinol) die Formierung von bösartigen Neubildungen stoppt.

    Die Forscher haben das in Broccoli und anderen Kohlarten enthaltene I3C in den Organismus der Nagetiere eingeführt, wo es das Gen WWP1 unterdrückte. Diese DNA-Stelle kodiert das Gen, das die Aktivität des PTEN senkt – eines anderen Gens, das eine Antitumorwirkung hat. Ein niedriger PTEN-Grad wird gewöhnlich in Tumorzellen beobachtet.

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    Allerdings haben die Forscher errechnet, dass ein nötiger Effekt erzielt werden könne, wenn der Mensch fast drei Kilo Kohl essen würde. Weiterhin planen die Forscher, das WWP1 etwas detaillierter zu erforschen, um leistungsfähige Stabilisatoren dieses Gens zu entwickeln.

    Zuvor war berichtet worden, dass Wissenschaftler vom Francis Crick Institute in Großbritannien geklärt hätten, dass die chemischen Stoffe, die in Kohl und Broccoli enthalten sind, die Funktionsfähigkeit des Magen-und-Darm-Systems unterstützen und das kolorektale Karzinom verhindern.

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    Tags:
    Gen, Kohl, Krebs, Nahrungsmittel