20:22 19 September 2020
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    Die US-Behörden haben kommerzielle Airlines warnend auf die Risiken eines Fluges über dem Persischen Golf hingewiesen, wo ein Flugzeug angesichts der dort in der Region herrschenden Spannungen „falsch identifiziert werden könnte“. Das teilte der US-Sender CBS unter Berufung auf die US-Zivilluftfahrtbehörde mit.

    Für die US-amerikanische Luftfahrt bestehe „das wachsende Risiko einer unbeabsichtigten Fehleinschätzung bzw. einer Fehlidentifizierung“, hieß es.

    Zuvor hatte UN-Generalsekretär António Guterres Angriffe auf Handelsschiffe vor den Küsten der Vereinigten Arabischen Emirate sowie Drohnenattacken gegen Erdölobjekte in Saudi-Arabien verurteilt.

    Am 17. Mai wurde bekannt, dass die US-amerikanischen Zerstörer „USS McFaul“ und „USS Gonzales“ in den Persischen Golf eingelaufen sind.

    Am 3. Juli 1988 war ein Verkehrsflugzeug der Iran Air über dem Persischen Golf durch einen Fehler abgeschossen worden. Der Airbus A300B2, Flug 655, war von Teheran über Bandar Abbas nach Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten unterwegs. Auf der zweiten Teilstrecke des Fluges wurde die Maschine nahe der iranischen Insel Qeschm vom US-Kriegsschiff „USS Vincennes“ abgeschossen, wobei alle 290 Menschen an Bord getötet wurden. Nach Angaben der US-Regierung war das Flugzeug von der Schiffscrew als eine angreifende feindliche F-14 Tomcat identifiziert worden.

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    Tags:
    CBS, Persischer Golf, USA, VAE, Iran