18:33 16 Juni 2019
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    Hatari-Gruppe bei ihrem Auftritt beim 2019 Eurovision Song Contest in Tel Aviv

    Skandal bei Eurovision Song Contest: Palästinensische Flaggen sorgen in Israel für Aufregung – FOTO

    © AP Photo / Sebastian Scheiner
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    Der Eurovision Song Contest 2019 ist vorbei, die Aufarbeitung der Erfolge und Niederlagen der Entertainer wird aber sicherlich noch einige Tage andauern. Besonders dürfte das aber für mehrere palästinensische Flaggen gelten, die von Pop-Legende Madonna und den Sängern aus Island gezeigt wurden.

    Israel wittert einen politischen Skandal – und zwar beim ESC-Finale, das ja eigentlich unpolitisch sein soll.

    Verstörend für viele Zuschauer aus diesem Land war nämlich der Auftritt der isländischen Gruppe Hatari in Sado-Maso-Kostümen, die ihn gleich für eine politische Botschaft nutzten.

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    Bei der Verkündung der Zuschauerstimmen zeigten sie demonstrativ mehrere Schals in den Farben der palästinensischen Flagge mit der Aufschrift „Palestine“ (Palästina).

    ​Später veröffentlichten sie in den sozialen Netzwerken ein Video, auf dem zu sehen ist, wie die ESC-Organisatoren ihnen diese Attribute beschlagnahmen.

    Auch Madonna nutzte ihren Auftritt, um demonstrativ die palästinensische Flagge zu zeigen. Diese war zusammen mit der israelischen auf den Rücken von Tänzern zu sehen.

    Beobachter werteten diesen Schritt als ein Plädoyer für eine friedliche Lösung des seit Jahrzehnten andauernden Konflikts beider Seiten.

    Madonnas neuer Song „Future“, den sie in Tel Aviv als Weltpremiere aufführte, beschwört eine düstere Zukunft mit zerstörten Städten.  „Wake up“, stand am Ende an der Wand: Wacht auf.

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    Tags:
    Madonna, Island, Eurovision-2019, Eurovision Song Contest, EuroVision