12:48 24 Juni 2019
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    Forscher entdecken überraschende Ursache für Hundeliebe

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    Ob jemand Hunde oder Katzen bevorzugt, liegt offenbar in seinen Genen. Eine Gruppe aus schwedischen und britischen Forschern hat in einer Studie herausgefunden, dass die Hundeliebe wohl genetisch bedingt ist.

    Die Studie wurde in der Zeitschrift „Scientific Reports“ veröffentlicht. Die Wissenschaftler analysierten das Erbgut von mehr als 35.000 Zwillingspaaren. Als Basis diente das schwedische Zwillingsregister.

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    Für die Studie wurden die Daten von eineiigen und zweieiigen Zwillingen untersucht. Eineiige Zwillinge haben ein gleiches Genom, zweieiige teilen nur die Hälfte. 

    Die Forscher kamen zu dem Schluss, dass, wenn einer der eineiigen Zwillinge einen Hund besitzt, die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass der andere Zwilling ebenfalls ein Hundebesitzer ist.

    Bei zweieiigen Zwillingen sei die Wahrscheinlichkeit, dass die beiden Hunde hielten, wesentlich geringer.

    „Wir haben herausgefunden, dass zusätzliche genetische Faktoren maßgeblich zum Hundehalten beitragen“, so die Forscher. Die Erblichkeit der Hundeliebe werde bei Frauen auf 57 Prozent und bei Männern auf 51 Prozent geschätzt.

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    Der leitende Forscher Tove Fall von der Universität Uppsala gab seine Überraschung zu, dass nicht nur unsere Umwelt, sondern auch Gene unsere Liebe für Hunde bestimmen können.

    Doch welches Gen genau für die Hundeliebe verantwortlich ist, konnten die Forscher bislang nicht feststellen. Dafür seien weitere Forschungen nötig.

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