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09:07 24 Juli 2019
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    Was in der Nacht geschah

    Skepsis beim Brexit-Vorstoß, Abschiebeflug angekommen, Eigenen Namen zum Mars schicken

    © Sputnik / Illustration
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    +++ Mays neuer Brexit-Vorstoß stößt in Deutschland auf Skepsis +++ Abschiebeflug in Kabul eingetroffen +++ Venezuela will keinen Krieg mit den USA +++ Großrazzia gegen Organisierte Kriminalität in elf Städten +++ Den eigenen Namen zum Mars schicken +++

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Mittwoch geschehen ist.

    Mays neuer Brexit-Vorstoß stößt in Deutschland auf Skepsis

    Dem neuen Vorstoß der britischen Premierministerin Theresa May für einen geregelten Brexit wird in Deutschland mit großer Skepsis begegnet. Leider befürchte er, dass der neue Vorschlag substanziell nichts ändere, sagte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Bundestags, Norbert Röttgen, der dpa. Teresa May bleibe ihrem Muster treu, das Gleiche immer wieder in neuen Anläufen vorzuschlagen.

    Abschiebeflug in Kabul eingetroffen

    In der afghanischen Hauptstadt Kabul ist heute früh ein weiterer Abschiebeflug aus Deutschland eingetroffen. An Bord seien 26 Afghanen gewesen. Es war die 24. Sammelabschiebung seit Dezember 2016. Insgesamt haben Bund und Länder knapp 600 afghanische Männer auf diese Weise abgeschoben. Kritiker des Vorgehens weisen darauf hin, dass die Sicherheitslage in Afghanistan weiter schlecht sei.

    Venezuela will keinen Krieg mit den USA

    Im Ringen um die Macht in Venezuela will die Regierung von Staatspräsident Nicolás Maduro einen Dialog mit den USA und keinen Krieg. Das betonte Außenminister Jorge Arreaza in Kubas Hauptstadt Havanna. Man bereite sich vielleicht darauf vor, weil die Umstände dazu zwingen, aber man wolle Frieden, sagte Arreaza während eines Treffens des Rats der Bolivarischen Allianz.

    Großrazzia gegen Organisierte Kriminalität in elf Städten

    Mit einem Großaufgebot geht die Polizei in Nordrhein-Westfalen seit den frühen Morgenstunden gegen Kriminelle vor. Mehrere Hundert Einsatzkräfte durchsuchten Wohnungen in Essen und zehn weiteren Städten, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei in Essen mit. Der Schwerpunkt der Maßnahmen liege im Raum Köln und dem Ruhrgebiet. Es gehe um Schleuserkriminalität und außerdem um den Handel mit Waffen, Betäubungsmitteln und um gefälschte Ausweise.

    Den eigenen Namen zum Mars schicken

    Bis Menschen auf dem Mars landen, könnte es noch einige Jahre dauern – aber zumindest seinen Namen kann jetzt jeder schon einmal auf den roten Planeten schicken. Auf einer Webseite der US-Raumfahrtbehörde Nasa kann man Vor- und Nachnamen eintragen und dann eine Art virtuellen Boarding Pass erhalten. Die Namen werden auf einem Mikrochip gespeichert, der im Juli 2020 mit dem nächsten Mars-Rover der Nasa starten soll.

     

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    Tags:
    NASA, Mars, USA, Venezuela, Deutschland, Brexit, Theresa May