18:10 29 November 2020
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    Wegen Mordes an einem schlafenden Rentner ist ein junger Afghane am Freitag in Mecklenburg-Vorpommern zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

    Das Landgericht Schwerin sah es als erwiesen an, dass der geduldete Flüchtling aus Afghanistan in den frühen Morgenstunden des 17. November 2018 den 85-Jährigen in dessen Haus in Wittenburg mit einem Schnitt in den Hals tötete, meldet die Deutsche Presse-Agentur.

    Der Richter räumte bei der Urteilsverkündung ein, dass der Kammer das Motiv für die Tat im Verlauf des Prozesses unklar geblieben sei. Der Verurteilte, der mit der Tochter des Opfers ein Verhältnis hatte, habe mit dem hilflosen 85-Jährigen nichts auszumachen gehabt.

    Die Tochter habe sich um den jungen Mann gekümmert. Die Frau habe dem jungen Flüchtling Sicherheit, Wohnung, Geld, Bedeutung gegeben und sei seine Fürsprecherin und Mentorin gewesen – und das, obwohl der Angeklagte im Verlauf der Beziehung zunehmend besitzergreifend geworden sei, sagte der Richter.

    Das Alter des jungen Mannes, der aus einem Dorf bei Kundus stammt, ist unklar. Das Gericht geht davon aus, dass er zum Zeitpunkt der Tat mindestens 21 Jahre alt war.

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    Tags:
    Mord, Rentner, Afghanistan, Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland