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11:06 21 September 2019
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    Der Premierminister der selbsternannten Republik Kosovo Ramush Haradinaj

    Mit „Poroschenko“ dreimal gesprochen – auch Kosovos Premier fällt auf russische Veräppelung herein

    © AFP 2019 / ARMEND NIMANI
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    Die russischen Pranker Wowan und Lexus (Wladimir Kusnetsow und Alexey Stolyarov) haben „im Namen“ des früheren ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko mit dem Premierminister der selbsternannten Republik Kosovo, Ramush Haradinaj, dreimal gesprochen – die Telefonate fanden kurz vor den Wahlen in der Ukraine statt.

    Wowan und Lexus sollen mit Haradinaj im Zeitraum von Januar bis April telefoniert und unter anderem versprochen haben, das Kosovo anzuerkennen. Der Ministerpräsident des Kosovo wollte dagegen in seinem Twitter-Account Poroschenko unterstützen.

    „Das ist sehr wichtig für den Staat. Ich werde bei allen Wahlen für Sie beten“, so Haradinaj.

    „Und ich denke, dass ich den Kosovo nach meinem Sieg als unabhängigen Staat anerkenne“, sagte einer der Pranker.

    Am 29. März veröffentlichte Haradinaj auf seinem Twitter-Account einen Post zur Unterstützung von „dem Freund Poroschenko“ und am 20. April schrieb er, dass der zukünftige Regierungschef der Ukraine ein gewisser Wowan Lexusow sein würde.

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    „Ich wünsche dem ukrainischen Volk freie und demokratische Wahlen. Meinem Freund Petro Poroshenko und seinem zukünftigen Ministerpräsidenten Wowan Lexusov wünsche ich alles Gute und den Sieg, um die Ukraine auf dem Weg der euroatlantischen Integration zu führen “, schrieb der Politiker auf seiner Twitter-Seite und fügte hinzu, dass „das Kosovo und die Ukraine als Völker der Freiheit und des Wohlstands zusammenstehen“.

    Am 20. Februar sollen die Pranker mit dem selbsternannten Präsidenten Venezuelas, Juan Guaidó, „im Namen des Schweizer Präsidenten Ueli Maurer“ telefoniert haben. „Maurer“ sagte dem „Präsidenten“, er sei bereit, die Konten der venezolanischen Regierung in der Schweiz zu sperren. Dafür bat er Guaidó, ihm eine offizielle Aufforderung zu senden, mit der er diese sowie Maduros Vermögen in der Schweiz sperren könnte. Auf Anfrage von Reuters hatte der Sprecher des Außenministeriums der Schweiz kommentiert, dass es kein Gespräch zwischen Guaidó und Uli Maurer gegeben habe. 

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    Tags:
    Telefonstreich, Pranker, Kosovo