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    Irak: Französische IS-Kämpfer zum Tode verurteilt

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    Wegen Mitgliedschaft in der Terrormiliz „Islamischer Staat“* (auch IS/Daesh) sind drei Franzosen im Irak zum Tode verurteilt worden. Das teilte die französische AFP am Sontag mit.

    Demnach hatten arabisch-kurdische Formationen, die gegen den IS kämpfen, Kévin Gonot, Léonard Lopez und Salim Machou in Syrien gefasst. Im Februar wurden sie neben anderen neun Bürgern Frankreichs in den Irak überstellt.

    Festnahme (Symbolbild)
    © Sputnik / Russischer Inlandsgeheimdienst FSB
    Die Verurteilten haben einen Monat Zeit, um die Entscheidung juristisch anzufechten. Es handelt sich dabei um das erste Todesurteil gegen französische IS-Kämpfer im Irak.

    Der bewaffnete Konflikt in Syrien dauert seit 2011 an. Ende 2017 wurde der Sieg über den IS in Syrien und im Irak verkündet. In einigen Regionen dieser Länder dauern noch Kämpfe gegen die Terroristen an. Die größte Aufmerksamkeit gilt gegenwärtig der politischen Regelung, dem Wiederaufbau Syriens und der Rückkehr von Flüchtlingen.

    *Eine Terrorvereinigung, in Russland verboten

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    Tags:
    Todesstrafe, Terrormiliz Daesh, Syrien, Frankreich, Irak