18:32 11 Dezember 2019
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    Schwein (Symbolbild)

    Ekel-Fund in Mönchengladbach: Unbekannte legen Schweinekopf vor Moschee

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    Ein Mitarbeiter des Islamischen Kulturvereins hat einen Schweinekopf und daneben Beutel mit Blut auf einem Moschee-Gelände in Rheydt (Stadtteil im nordrhein-westfälischen Mönchengladbach) entdeckt, wie die „Rheinische Post” am Mittwoch berichtet. Der Staatsschutz hat Ermittlungen aufgenommen.

    Demnach sollen Unbekannte einen abgetrennten Schweinekopf und gefüllte Blutbeutel vor die marokkanische Moschee an der Mittelstraße gelegt haben. Gefunden wurden diese am Dienstagmorgen.

    Ein Mitarbeiter der Moscheegemeinde alarmierte sofort die Polizei. Der Meldung zufolge stellten die Beamten an einem Nebengebäude außerdem fremdenfeindliche Symbole fest.

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    Der Staatsschutz ermittelt derzeit zu dem Vorfall.

    Die betroffene Masjid-Arrahman-Moschee gelte als umstritten: Erst im November 2018 sei es dort zu einer Durchsuchungsaktion gekommen, schreibt RP. Die Sicherheitsbehörden vermuten demnach, dass der Verein zahlreiche Personen aus dem Salafisten- sowie Islamisten-Spektrum willkommen heiße.

    „Viele wissen jetzt nicht, wie sie sich verhalten sollen. Der Fund an der Moschee hat uns sehr verschreckt“, zitiert die Zeitung Juliane Gleißberg, die vor wenigen Jahren zum Islam konvertierte und die Moschee in Rheydt häufig zum Beten besuchte. Es gebe zu viel Hass. Dagegen müsse man jetzt ein Zeichen setzen. „Denn in der Moschee an der Mittelstraße gehen überwiegend ganz normale Menschen beten. Das sind keine Salafisten“, so Gleißberg.

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    Ermittlungen, Schweinekopf, Fund, Moschee, Mönchengladbach, NRW