09:54 02 Juli 2020
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    Zwei türkische Militärangehörige sind bei einem Feuerwechsel in der Provinz Iğdır an der Grenze zum Iran erschossen und fünf verletzt worden. In dieser Gegend agieren Mitglieder der in der Türkei verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK). Dies meldet die Nachrichtenagentur „Anadolu“ unter Verweis auf Quellen in den Sicherheitskräften.

    Demnach sind die verletzten Militärs in örtliche Krankenhäuser gebracht worden. In die Region sei eine Verstärkung entsandt worden, eine „Operation zur Festnahme von Terroristen“ werde durchgeführt.

    Nach der Wiederaufnahme des bewaffneten Konflikts mit der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) in der Türkei im Juli 2015 seien infolge der Angriffe von kurdischen Rebellen etwa eintausend Militärs und Polizisten sowie ca. 500 Zivilisten ums Leben gekommen.

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    Nach Angaben des türkischen Verteidigungsministeriums sollen während dieser Zeitspanne die Sicherheitskräfte über 10.000 Mitglieder der PKK neutralisiert haben. Im Norden des Iraks befinden sich Stützpunkte der PKK, gegen welche die türkischen Streitkräfte ihre Luft- und Bodenoperationen führen.

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    Tags:
    Konflikt, Feuer, Agentur Anadolu, Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), Türkei, Iran