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15:54 18 August 2019
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    Hautkrebs-Zelle (Symbol)

    Forscher warnen: Auch Schlafmangel kann Hautkrebs-Erkrankung begünstigen

    CC BY 2.0 / Ed Uthman / Squamous Cell Carcinoma, Bronchial Washing, Pap Stain
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    Um sich maximal vor Hautkrebs schützen zu können, ist es laut der US-Organisation Skin Cancer Foundation unzureichend, Sonnenbrände zu vermeiden und die Zeit für den Aufenthalt in der Sonne einzuschränken.

    Die Entwicklung der Erkrankung könne auch ständiger Schlafmangel bewirken. Hier spielt das Hormon Melatonin eine Schlüsselrolle, das in der Nacht im Dunkeln erzeugt wird (jegliche Lichtquelle verlangsamt diesen Prozess).

    Um die Sekretion von Melatonin und den Schlaf nicht zu stören, wird empfohlen, noch vor 11 Uhr abends schlafen zu gehen. Die Gewohnheit, regelmäßig bis in die Nacht hinein aufzubleiben, berge die Gefahr eines Hormonmangels und anderer Gesundheitsprobleme.

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    Das „normale“ Melatonin schützt die Haut vor der gefährlichen Ultraviolettstrahlung. Es ist zudem ein mächtiger Antioxydant und kann freie Radikale besser als Vitamine A oder C „schlucken“.

    Die Forschungen zeigen zudem, dass auch Rauchen das Risiko für eine Krebsentwicklung erhöhe.

    Auf dem Foto: Neuroblastom-Krebserkrankung
    CC BY 4.0 / Anna.shmakova / A microscope photo of neuroblastoma, a tumor arising from cells of neural orogin (cropped a photo)
    Und der dritte Grund ist mit dem Konsum von Produkten verbunden, die Pestizide, toxische Zusätze und andere schädliche Bestandteile enthalten. So empfehlen die Fachleute, Saisonobst und Saisongemüse zu essen, fettes und zu stark gebratenes Fleisch zu meiden und nicht zu viel Süßigkeiten zu verzehren.

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    Als bestes Getränk für die Prophylaxe von Hautkrebs ist Kaffee genannt worden. Wie das Onlineportal „Food.news“ berichtet, könne selbst eine Tasse Kaffee pro Tag das Risiko der Entwicklung von Melanom bereits um drei Prozent reduzieren.

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    Tags:
    Kaffee, Süßigkeiten, Rauchen, Hormon, Sonnenbräune, Schlafmangel, Hautkrebs