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12:20 17 Juli 2019
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    Wolfshybrid (Symbolbild)

    Finnland verbietet ab Juni Verkauf von Wolfshybriden

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    Das finnische Ministerium für Land- und Forstwirtschaft hat ab dem 1. Juni verboten, Tiere zu züchten, zu verkaufen, zu vermarkten oder zu besitzen, die eine Kreuzung zwischen Wolf und Hund sind. Das folgt aus einer Mitteilung der Behörde.

    Demnach sind ab diesem Datum Kreuzungen zwischen Wölfen und Haushunden in den ersten vier Generationen verboten. Dabei dürfen die vorhandenen Hybriden noch bis zu ihrem natürlichen Ableben als Haustiere gehalten werden.

    Es gibt momentan ungefähr 1.000 Wolfshybriden in Finnland.

    Mit demselben Erlass setzte das Ministerium auch die Kartoffel-Rose (Rosa rugosa) auf die Liste der schädlichen und invasiven Pflanzenarten. Ihr Import und Verkauf ist ebenfalls ab dem 1. Juni verboten. 

    „Das Einfuhr- und Verkaufsverbot ist am 1. Juni in Kraft getreten, aber nur nach einer dreijährigen Übergangsperiode“, heißt es.

    Die Pflanzen waren in den 90er Jahren in Finnland aufgetaucht und breiteten sich schnell aus. Indes rufen die Behörden dazu auf, die Kartoffel-Rose in Gärten, Parks, an Stränden und Straßen in den kommenden drei Jahren auszurotten. Zur Vernichtung großer Kartoffel-Rose-Plantagen wird Spezialtechnik angeboten.  

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    Tags:
    Kartoffel-Rose, Verbot, Wolfshybriden, Finnland