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18:33 22 Juli 2019
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    Was in der Nacht geschah

    SPD erwägt Doppelspitze, UN-Sondersitzung wegen Sudan, erster Rapper Milliardär

    © Sputnik / Illustration
    Panorama
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    +++ Mitgliedervotum und Doppelspitze: Sozialdemokraten suchen Weg aus der Krise +++ NRW-CDU: Klimapolitik im Osten nicht wichtigstes Wahlthema +++ Sudan: Deutschland und Großbritannien für UN-Sondersitzung +++ Ermordeter Politiker: Ermittlungen laufen +++ Forbes: Erster Rapper ist Milliardär

    Damit Sie wissen, was in der Nacht auf der Welt passiert ist, haben wir das Wichtigste für Sie zusammengestellt.

    Mitgliedervotum und Doppelspitze: Sozialdemokraten suchen Weg aus der Krise

    Nach dem Rückzug von Andrea Nahles von der SPD-Spitze und vom Vorsitz der Bundestagsfraktion will sich die Partei neusortieren. SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil fordert in der „Passauer Neuen Presse“, die Parteimitglieder an der Entscheidung über die künftige Parteiführung zu beteiligen. Dass die SPD künftig ein Führungsduo bekommt wie etwa die Grünen, schließt Klingbeil nicht aus. „Wieso nicht? Wir müssen neu denken“, sagte er der Zeitung. Politisch müsse die Partei eine klare Linie beim Klimaschutz und der Digitalisierung anzeigen. Juso-Chef Kevin Kühnert verlangte ein Ende persönlicher Angriffe in der SPD.

    >>>Mehr zum Thema: Andrea Nahles vor der Presse nach dem Rücktritt – VIDEO<<<

    NRW-CDU im Bundestag: Nicht zu stark auf Klimapolitik fokussieren

    Der Chef der nordrhein-westfälischen CDU-Abgeordneten im Bundestag, Günter Krings, warnt die Parteispitze davor, sich zu sehr auf die Klimapolitik zu fokussieren. „Klimapolitik ist wichtig, in den anstehenden Wahlkämpfen in Ostdeutschland sind aber vor allem auch Themen der Inneren Sicherheit und des Rechtsstaats entscheidend“, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Am 1. September finden Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg statt, am 27. Oktober wählt Thüringen.

    >>>Mehr zum Thema: AKK vor der Presse nach dem Treffen der Parteispitze – Folgen der EU-Parlamentswahl für die CDU<<<

    Sudan: Deutschland und Großbritannien für UN-Sondersitzung

    Nach der Eskalation des Konflikts im Sudan haben Deutschland und Großbritannien eine Sondersitzung des UN-Sicherheitsrats beantragt. Nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur soll die Sitzung am Dienstagnachmittag hinter geschlossenen Türen stattfinden. Zuvor hatten sudanesische Opposition und Ärzte mitgeteilt, dass Sicherheitskräfte gewaltsam gegen Demonstranten vorgegangen seien. Mindestens 30 Menschen seien getötet worden. Es werde versucht, mit Gewalt die seit Wochen andauernde Sitzblockade im Zentrum der Hauptstadt Khartum aufzulösen, hieß es. Der militärische Übergangsrat bestreitet das.

    Ermordeter Politiker: Ermittlungen laufen

    Eine Sonderkommission untersucht den mutmaßlichen Mord  an dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke. Die Ermittlungen gehen am Dienstag weiter. Polizei und Staatsanwaltschaft vermuten nach den bisherigen Erkenntnissen ein Verbrechen, haben aber noch keine Hinweise auf das Motiv und den Täter. Der 65-jährige CDU-Politiker Lübcke war in der Nacht zum Sonntag mit einer Schusswunde auf der Terrasse seines Wohnhauses in dem Dorf Wolfhagen-Istha gefunden worden. Ersten Ermittlungen zufolge starb er an einem Schuss in den Kopf, der aus nächster Nähe abgefeuert wurde.

    >>>Mehr zum Thema: Ermittler: Kasseler Regierungspräsident aus nächster Nähe erschossen<<<

    „Forbes“: Jay-Z erster Rapper-Milliardär

    Der Musiker Jay-Z ist dem Magazin „Forbes“ zufolge der erste Rapper-Milliardär. Der Musiker habe neben einer eigenen Produktionsfirma auch Anteile an Spirituosenfirmen und Unternehmen wie Uber, meldete das Wirtschaftsmagazin. Darüber hinaus besitze der 49-Jährige eine Kunstkollektion und zusammen mit seiner Frau, dem Pop-Superstar Beyoncé, Immobilien. Jay-Z sei damit einer der wenigen Entertainer, die die Milliarden-Schwelle überschritten hätten. Zu diesen zählen laut „Forbes“ zudem „Star Wars“-Schöpfer George Lucas, Regisseur Steven Spielberg und Talkerin Oprah Winfrey.

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    Tags:
    Krise, Rücktritt, Uno, Sudan, Andrea Nahles, Annegret Kramp-Karrenbauer, SPD, CDU