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23:25 19 Juli 2019
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    Was in der Nacht geschah

    Kühlschränke im Visier der Sicherheitsbehörden, schwere Zeiten für Italien, Sorgen um Wirtschaft

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    Kühlschränke im Visier der Sicherheitsbehörden, schwere Zeiten für Italien, Sorgen um Wirtschaft Innenminister wollen an Daten internetfähiger Geräte +++ Italien drohen harte EU-Maßnahmen +++ Weltbank sorgt sich um Weltwirtschaft +++ Massendemonstration gegen Regierungschef Babis in Prag +++ Zwei schwere Reisbusunfälle in Deutschland

    Damit Sie wissen, was in der Nacht auf der Welt passiert ist, haben wir das Wichtigste für Sie zusammengestellt.

    Innenminister wollen an Daten internetfähiger Geräte

    Fernseher, Kühlschränke und Sprachassistenten wie Alexa sammeln wichtige Daten. Darum sollen internetfähigen Geräte künftig als Beweismittel vor Gericht verwendet werden. Das möchten die Innenminister beschließen, wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) berichtet. Digitalen Spuren komme „eine immer größere Bedeutung” bei der Aufklärung von Kapitalverbrechen und terroristischen Bedrohungslagen zu, heißt es demnach in der Beschlussvorlage des schleswig-holsteinischen Innenministers Hans-Joachim Grote (CDU). Die Innenminister tagen vom 12. bis 14. Juni in Kiel.

    Italien drohen harte EU-Maßnahmen

    Italiens Staatsverschuldung steht im Fokus der EU-Kommission. Es gilt als möglich, dass die Brüsseler Behörde ein Strafverfahren gegen die Regierung in Rom empfiehlt. Italien hat mit mehr als 2,3 Billionen Euro eine der höchsten Staatsverschuldungen der Welt. Das entspricht etwa 132 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. In der Eurozone sind maximal 60 Prozent erlaubt.

    Weltbank hat Sorgen um die Weltwirtschaft 

    Unter dem Eindruck der Handelskriege von US-Präsident Donald Trump sorgt sich die Weltbank um den Zustand der Weltwirtschaft. Die Bank gehe von einer deutlichen Verlangsamung des Wachstums aus, sagte der neue Präsident David Malpass. Die Institution nahm laut des Präsidenten ihre Prognose für das weltweite Wachstum im laufenden Jahr auf 2,6 Prozent zurück. Neben den internationalen Handelskonflikten sei das hohe Schuldenniveau ein anhaltendes Problem.

    Massendemonstration gegen Regierungschef Babis in Prag 

    In Tschechien spitzen sich die Proteste gegen Regierungschef Andrej Babis zu. Am Dienstagabend demonstrierten Zehntausende auf dem zentralen Wenzelsplatz in Prag. Sie forderten den Rücktritt des Politikers. Babis wird vorgeworfen, als Unternehmer jahrelang unrechtmäßig von EU-Subventionen profitiert zu haben. Der Multimilliardär und Gründer der Partei ANO weist die Anschuldigungen zurück.

    Zwei schwere Reisbusunfälle in Deutschland

    Gleich zwei Reisebusse sind in der Nacht zu Mittwoch nicht wie geplant ans Ziel gekommen. Bei Bremen musste eine Fahrerin ihren Bus wegen eines Feuers stoppen, nördlich von Karlsruhe fuhr ein Reisebus desselben Unternehmens auf einen LKW auf. Bei dem Unfall auf der Autobahn 5 bei Karlsruhe seien drei Menschen schwer und vier leicht verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher. Ein Schwerverletzter musste demnach von der Feuerwehr aus dem Bus befreit werden. In Bremen konnte die Busfahrerin Schlimmeres verhindern. Sie entdeckte ein Feuer im Motorraum. Alle 26 Fahrgäste konnten rechtzeitig aussteigen.

     

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    Tags:
    Andrej Babis, Prag, Tschechien, EU, Italien, Deutschland