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    Euro-Geldscheine (Symbolbild)

    NRW: Falsche Polizisten ergaunern 23 Millionen Euro in nur zwei Jahren

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    In Nordrhein-Westfalen haben Betrüger, die sich am Telefon als Polizisten ausgeben, seit 2017 fast 23 Millionen Euro erbeutet. Die Opfer sind in den meisten Fällen Senioren. Das schreibt am Mittwoch die „Rheinische Post“ unter Berufung auf eine Vorlage von NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) für den Düsseldorfer Landtag.

    Demnach hat die wirkliche Polizei seit Anfang 2017 bis zum Ende des ersten Quartals 2019 638 vollendete Straftaten registriert - mit stark zunehmender Tendenz.

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    „Die Opfer von falschen Amtsträgern werden aus Callcentern in der Türkei angerufen und gegebenenfalls über Stunden am Telefon instruiert und drangsaliert, um schließlich den Tätern Geld und Wertsachen im üblicherweise vier- bis sechsstelligen Euro-Bereich auszuhändigen oder außerhalb der Wohnung zu hinterlegen“, heißt es laut „RP” im Bericht.

    Die Betrüger seien zumeist türkischer Abstammung. Am häufigsten nehmen sie Senioren ins Visier.

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    Nach Angaben der Zeitung sind falsche Polizisten auch in Bielefeld unterwegs. Zwei Angeklagte, die Teil einer Trickbetrügergruppe sein sollen, müssen sich nun vor Gericht verantworten: Ihre Bande soll mit der Telefonmasche mehr als eine halbe Million Euro erbeutet haben.

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    Tags:
    Betrug, Telefone, Senioren, Polizisten, NRW