07:07 25 Januar 2020
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    Die serbische Regierung hat am Donnerstag angesichts der heftigen Überschwemmungen einen landesweiten Katastrophennotstand ausgerufen. Dies geht aus einer Mitteilung des Pressedienstes der Regierung hervor.

    Die Stadt Trstenik im mittleren Teil des Landes ist eine der Gemeinden, die durch das Unwetter am stärksten beeinträchtigt wurden. Dort wurde das erste Todesopfers des Hochwassers registriert: Die Leiche eines 60-Jährigen wurde von den Rettungskräften am Donnerstag geborgen. Mehr als 300 Wohnhäuser und Gebäude, 13 Brücken, 22 Kilometer Straßen sowie eine landwirtschaftliche Nutzfläche von 3000 Hektar wurden überschwemmt.

    Zuvor wurde der Notstand in insgesamt zwölf Kommunen im mittleren und im westlichen Teil Serbiens ausgerufen, wo die Rettungsdienste mehr als 300 Menschen wegen des Hochwassers in Sicherheit hatten bringen müssen. Später begann der Wasserstand zu fallen, in der Nacht auf Donnerstag fielen jedoch neue Niederschläge, was zum Ausrufen des Notstands in der Gemeinde Krupanj führte, in der 50 Wohnhäuser und eine Schule überflutet wurden.

     

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    Die hydrometeorologische Behörde Serbiens rief am Donnerstag angesichts der prognostizierten heftigen Regenfälle im Westen und Norden des Landes die Alarmstufe Rot aus.

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    ​asch/sna

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