04:19 04 April 2020
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    Die USA haben den Vorschlag der Türkei, eine gemeinsame Arbeitsgruppe zu den von Ankara gekauften russischen Raketenabwehrkomplexen zu schaffen, nicht erwidert. Dies erklärte der Chef der türkischen Verteidigungsindustrie, Ismail Demir, am Montag.

    „Die Position der Türkei zu S-400 ist klar, wir haben diese Frage abgeschlossen. Weil die USA wegen der technischen Seite beunruhigt sind, haben wir Dutzende Male gesagt, dass wir bereit sind, dies zu besprechen. Doch von der Gegenseite ist nach wie vor kein Schritt gemacht worden, um eine Arbeitsgruppe zur Erörterung dieses Themas ins Leben zu rufen“, teilte Demir vor Journalisten mit.

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: Amerikanische Patriot-Systeme keine Alternative zu russischen S-400 – türkischer General<<<

    Zuvor war in Ankara betont worden, dass die Türkei nicht auf den Kauf von S-400 verzichten werde. Die erste Partie werde bereits im Juli geliefert. Die USA behaupten, dass die Raketenkomplexe S-400 nicht mit den Nato-Standards kompatibel seien, und drohen mit Sanktionen für ihre mögliche Anschaffung. Dabei hatten sie mehrmals betont, dass sie den Verkauf der neuesten Flugzeuge F-35 an die Türkei verschieben oder gar aufheben könnten.

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: S-400-Lieferungen an Türkei sollen in zwei Monaten beginnen – Rostec-Chef<<<

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    Tags:
    F-35, Arbeitsgruppe, S-400, Raketenabwehrkomplex, Ismail Demir, Türkei