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    Was in der Nacht geschah

    USA besorgt über Hongkong, Mehr Asylbewerber in der EU, Tot nach Sprung von Brücke

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    +++ USA besorgt über geplantes Auslieferungsgesetz in Hongkong +++ Kramp-Karrenbauer wird Kanzlerkandidatin, sagt Brinkhaus +++ Mehr Asylbewerber in der EU +++ Blutbad in Mali +++ Tot nach Sprung von Hängebrücke +++

    Damit Sie wissen, was in der Nacht auf der Welt passiert ist, haben wir das Wichtigste für Sie zusammengestellt. 

    USA besorgt über geplantes Auslieferungsgesetz in Hongkong

    Die US-Regierung hat Kritik an dem geplanten Gesetz der Regierung in Hongkong geübt, das Auslieferungen Verdächtiger an China erlauben würde. Die USA teilten die Sorge, dass dadurch die Autonomie Hongkongs untergraben werden könnte, sagte eine Sprecherin des US-Außenministeriums. Sie sagte auch, die Demonstrationen Hunderttausender in Hongkong zeigten deutlich, dass die Menschen die Pläne der Regierung ablehnten.

    Kramp-Karrenbauer wird Kanzlerkandidatin, sagt Brinkhaus

    Unionsfraktionschef Brinkhaus geht davon aus, dass die CDU-Vorsitzende Kramp-Karrenbauer die nächste Kanzlerkandidatin seiner Partei wird. Brinkhaus sagte der Deutschen Presse-Agentur, es sei ihre Entscheidung, was der beste Weg dafür sei. Derzeit habe Kramp-Karrenbauer sehr viel zu tun mit der Neuaufstellung der CDU. Der Plan sei, dass es die schwarz-rote Regierungskoalition an Weihnachten noch gebe. Der Bundestag sei bis 2021 gewählt, ebenso die Kanzlerin mit ihrer Bundesregierung vom Parlament, betonte Brinkhaus.

    Mehr Asylbewerber in der EU

    Die Zahl der Asylbewerber in der EU ist in den ersten vier Monaten 2019 deutlich gestiegen. Die EU-Asylbehörde weist für diesen Zeitraum insgesamt rund 206 500 Erstanträge auf Asyl aus, im Vergleich zu rund 179 000 im gleichen Zeitraum des Vorjahrs. Gestiegen ist die Anzahl der Asylbewerber aus Staaten, deren Bürger ohne Visum in die Schengen Zone einreisen dürfen, darunter Venezuela, Kolumbien, Albanien und Georgien.

    Blutbad in Mali

    Nach einem Bootsunglück mit mindestens drei Toten auf dem Rhein im Elsass haben die Rettungskräfte die Suche nach einem vermissten Mädchen in der Nacht vorübergehend eingestellt. Sie soll heute aber fortgesetzt werden. Das Schlauchboot mit vier Menschen war in der deutsch-französischen Grenzregion gekentert. Unter den Toten sind ein Helfer und ein sechsjähriges Mädchen. Zu dem Unglück kam es nahe einer Schleuse, 30 Kilometer südlich von Straßburg.

    Tot nach Sprung von Hängebrücke

    Ein 24-Jähriger ist nach einem Sprung von einer Hängebrücke in Sachsen gestorben. Die Polizei fand den leblosen Körper des Mannes nach einer etwa zweieinhalbstündigen Suche, wie die Polizei in Leipzig heute Morgen mitteilte. Der Mann war am Montagnachmittag mit zwei Bekannten von der Hängebrücke bei Grimma in den Fluss Mulde gesprungen. Die Beamten suchten mit einem Hubschrauber und mit Hilfe der Wasserschutzpolizei den Fluss und das Ufer ab. Schließlich fanden sie den Mann etwa 50 Meter flussabwärts an einem Steg. Die Todesursache war zunächst nicht bekannt.

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