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23:16 21 September 2019
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    Was in der Nacht geschah

    Neue Proteste in Hongkong, Strafe auf Migranten-Rettung, Entführte Pflegerin befreit

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    +++ Neue Proteste in Hongkong +++ Strafe auf Migranten-Rettung +++ Bayerns Innenminister will mehr Abschiebungen nach Afghanistan +++ Entführte Pflegerin befreit +++ Geschenkter Baum eingegangen

    Damit Sie wissen, was in der Nacht auf der Welt passiert ist, haben wir das Wichtigste für Sie zusammengestellt.

    Neue Proteste in Hongkong

    Tausende Demonstranten haben den Hongkonger Legislativrat belagert, um gegen das geplante Gesetz für Auslieferungen nach China zu protestieren. Die Demonstranten blockierten den Eingang zum Parlament, das heute über den Gesetzentwurf beraten wollte. Die Sitzung der Abgeordneten musste vorerst verschoben werden. Die Demonstranten besetzten die Straßen um den Gebäudekomplex und beseitigten Absperrgitter. Die Hongkonger Polizei mobilisierte ein Großaufgebot an Sicherheitskräften.

    Strafe auf Migranten-Rettung

    Die italienische Regierung hat ein umstrittenes Dekret verabschiedet, das die Rettung von Migranten auf dem Mittelmeer für Hilfsorganisationen unter Strafe stellen kann. Private Schiffe, die gegen die Anweisung verstoßen, nicht in italienische Hoheitsgewässer zu fahren, müssen demnach zwischen 10 000 und 50 000 Euro Strafe zahlen. Der Ministerrat stimmte dem Dekret zu. Es geht auf den Chef der rechten Lega, Innenminister Matteo Salvini, zurück, der NGOs von der Rettung von Migranten abhalten will.

    Bayerns Innenminister will mehr Abschiebungen nach Afghanistan

    Bayerns Innenminister Herrmann will sich dafür einsetzen, künftig wieder mehr abgelehnte Asylbewerber nach Afghanistan abzuschieben. Er beruft sich auf eine neue Einschätzung des Auswärtigen Amtes und des Bundesinnenministeriums zur Lage in Afghanistan. Danach seien Abschiebungen nach Afghanistan generell wieder möglich. Die momentane Beschränkung zum Beispiel auf Straftäter und Gefährder sei damit entfallen, so Herrmann.

    Entführte Pflegerin befreit

    Die Polizei hat die seit rund einer Woche verschwundene Pflegerin aus Aspach nun in Frankreich befreit. Die beiden mutmaßlichen Entführer wurden festgenommen, teilte die Polizei mit. Der 47-Jährigen, die vor gut einer Woche mit einem Wohnmobil verschleppt worden war, gehe es den Umständen entsprechend gut. Bei den Festgenommenen handele es sich um den 51 Jahre alten Ex-Freund der Frau und einen 23 Jahre alten Komplizen, sagte ein Polizeisprecher.

    Geschenkter Baum eingegangen

    Nachdem eine gemeinsam mit US-Präsident Donald Trump gepflanzte Eiche eingegangen ist, setzt Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron auf eine pragmatische Lösung. Er werde eine andere schicken, das ist kein Drama, sagte der französische Präsident im Schweizer Fernsehen. Er fügte mit Blick auf den eingegangenen Setzling lächelnd hinzu: "Der Arme hat nicht überlebt, weil er wohl einem etwas harten Regime unterzogen wurde."

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