11:47 03 August 2020
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    Die Symptome einer äußert seltenen Krankheit könnten durch Kaffee-Konsum beruhigt werden, haben französische Mediziner herausgefunden. Darüber schreibt das Fachmagazin „MedicalXpress“.

    Demzufolge behandeln die Ärzte einen elfjährigen Franzosen mit einer Krankheit namens Dyskinesie –  eine genetische Pathologie, die zu Störungen der Muskelarbeit und des Bewegungsablaufs führt. Die Erkrankung trete zwar selten auf (ein Mensch auf eine Million), aber sei immer noch unheilbar.

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    Die Eltern des Jungen wären sich sicher, dass Koffein dazu beitrage, Krampfanfälle bei dem Kind zu verhindern, so die Zeitschrift.

    „Dies ist einer dieser unglaublichen Zufälle, der die Medizin in ihrer Geschicht immer verblüfft“, sagte Dr. Emmanuel Flaman-Rose vom Pieté-Salpêtrière-Krankenhaus in Paris.

    Die Ärzte hätten lange geglaubt, dass starker Kaffee bei der Überwindung von Muskelkrämpfen helfe. Wegen des Mangels an Testpersonen mit einer solchen Diagnose sei es allerdings unmöglich gewesen, ein Experiment durchzuführen. Außerdem könnten die Patienten, denen anstelle von Koffein ein Placebo-Medikament verabreicht würde, weiterhin akute Schmerzen und Beschwerden erleben.

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    Tags:
    Placebo, Störung, Kaffee