07:57 27 Juni 2019
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    Unwetter (Symbolbild)

    Starkes Unwetter in Ostdeutschland sorgt für Chaos und Verletzte

    © AP Photo / Rich Pedroncelli
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    Am Mittwochabend ist das Sturmtief „Klaus“ mit heftigen Winden und großen Regenmengen über Teile Deutschlands hinweggezogen und hat 21 Verletzte gefordert. Am stärksten betroffen waren Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin. Nach dem aktuellen Bericht des Deutschen Wetterdienstes soll es ab Donnerstag ruhiger werden.

    In der Hauptstadt gab es demnach rund 320 Unwetter-Einsätze wegen der schweren Lage. Zwei Stunden lang mussten alle Fernzüge stillstehen. Straßen wurden zeitweise überflutet. Bäume stürzten um und fielen auf Gleise, es kam zu Verkehrsbehinderungen. Bei einigen S-Bahnlinien konnten am Donnerstagmorgen Probleme noch nicht behoben werden.

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    In Oranienburg bei Berlin wurden am Mittwochabend laut Feuerwehr elf Menschen bei einer Feier von einer abgerissenen Baumkrone verletzt.

    Einen weiteren Unglücksfall gab es in Blankensee in der Nähe von Neubrandenburg, wo mehrere Teilnehmer einer Hochzeitsgesellschaft durch einen herabstürzenden Ast zu Schaden kamen.

    Nun sei die Unwettergefahr im Vergleich zum Mittwoch bundesweit deutlich geringer, so die DWD-Meteorologen. Die Spitzenwerte liegen zwischen 20 und 28 Grad. Es soll sonnig werden.

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    jeg

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    Tags:
    Verletzte, Schaden, Sturmtief, Unwetter, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin