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    Der japanische Betreiber von einem der Öltanker, die im Golf von Oman mutmaßlich angegriffen wurden, hat bestritten, dass sein Schiff von einem Torpedo getroffen worden sei. Besatzungsmitglieder hätten einen Angriff von oben beobachtet.

    Es habe insgesamt zwei Angriffe im Abstand von einigen Stunden gegeben, erklärte der Präsident des japanischen Unternehmens Kokuka Sangyo bei einer Pressekonferenz in Tokio am Freitag. Die Besatzungsmitglieder hätten noch vor der zweiten Explosion ein „fliegendes Objekt“ gesehen, das auf sie zugesteuert sei. Am Donnerstag hatte er gesagt: „Der Tanker wurde von einer Art Granate angegriffen.“

    Die Besatzung sei mittlerweile auf den Tanker „Kokuka Courageous“ zurückgekehrt, sagte Yutaka Katada weiter.

    Betroffen waren am Donnerstag ein von einem deutschen Unternehmen gemanagter Frachter, der einer japanischen Firma gehört, sowie ein Schiff einer norwegischen Reederei. Beide Tanker wurden beschädigt, die Besatzungen wurden zunächst in Sicherheit gebracht.

    Die betroffene Meerenge, die Straße von Hormus, ist eine der wichtigsten Seestraßen. Sie verbindet die ölreiche Golfregion mit dem offenen Meer. Über sie läuft ein großer Teil des weltweiten Öltransports per Schiff. Auch die Rohölpreise sind nach dem Angriff deutlich gestiegen.

    dpa/pal

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    Hassan Rouhani, Donald Trump, John Bolton, Iran, USA, Straße von Hormus, Golf, Oman, Öltanker