12:43 12 Juli 2020
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    Im nordöstlichen Teil der Insel Honshu hat es in der Nacht spürbare Erdstöße gegeben, berichtet die Japanische Meteorologiebehörde (JMA).

    Das Epizentrum soll sich Angaben zufolge 80 Kilometer unter der Erdoberfläche befunden haben. Obwohl sich das Beben unweit des Atomkraftwerks Fukushima ereignete, wurden bisher weder Verletzte noch Schäden gemeldet. Ein Tsunami soll ebenfalls nicht ausgelöst worden sein.

    Spürbar waren die Erdstöße nicht nur auf der Insel Honshu, sondern, laut Berichten der einheimischen Bevölkerung, auch in den Präfekturen Miyagi, Chiba und Tochigi.

    Japan liegt auf dem Pazifischen Feuerring – dort reiben Kontinentalplatten aufeinander, was zu Ausbrüchen von Vulkanen führt und die Erde beben lässt. Eines der schwersten Erdbeben in Japans Geschichte ereignete sich 2011 bei Fukushima. Es hatte eine Stärke von 9,0 auf der Richter-Skala und verursachte einen Tsunami.

    Die Naturkatastrophe führte zu einem Ausfall des Kühlsystems der Reaktoren des AKW Fukushima-1, was Risse in den Reaktoren und eine radioaktive Verseuchung der Gegend zur Folge hatte. 25 Jahre nach der Katastrophe in Tschernobyl wurde der Vorfall in Japan als größter atomarer Unfall in der Geschichte bezeichnet.

    mg

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    AKW Fukushima, Fukushima, Japan, Erdbeben, Atomkraftwerk