03:05 17 November 2019
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    Ein Blick, dem man nicht widerstehen kann: So gucken uns Welpen an – Forscher beweisen

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    Wenn Sie dem Blick eines Welpen nicht widerstehen können, ist das nicht verwunderlich, denn Hunde machen unschuldige Äugelein, um mit Gefühlen des Herrchens zu manipulieren. Zu diesem Schluss sind Forscher bei ihren Studien gekommen.

    Die Muskeln um die Augen, die für diesen angenehmen und für den Menschen verständlichen Blick zuständig sind, entstanden bei den Hunden im Laufe der Evolution.

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    Forscher aus Großbritannien verglichen die Anatomie von Hunden und Wölfen und entdeckten, dass Hunde das haben, was bei Wölfen fehlt – einen kleinen Muskel, der ihnen ermöglicht, die innere Augenbraue hochzuziehen, wobei ein kindlicher Ausdruck von Hilfslosigkeit entsteht. Gerade diesem Ausdruck kann kaum jemand widerstehen.

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    „Wir haben überzeugende Beweise dafür erhalten, dass sich bei Hunden nach der Domestikation neue Muskeln entwickelt haben, die ihnen – im Unterschied zu Wölfen – ermöglichen, die Augenbrauenposition zu wechseln“, teilt die Forschungsleiterin und Professorin Juliane Kaminski von der University of Portsmouth in einem Artikel mit, der im Fachmagazin „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ veröffentlicht wurde.

    „Wenn der Hund diesen Muskel einsetzt, entsteht bei seinem Herrchen ein unüberwindbares Verlangen, das Tier in Schutz zu nehmen“, betont sie.

     

    ek

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    Tags:
    Herrchen, University of Portsmouth, Schutz, Muskeln, Augenbrauen, Blick, Welpen