07:09 21 September 2020
SNA Radio
    Panorama
    Zum Kurzlink
    2141
    Abonnieren

    Das russische astrophysische Weltraumobservatorium „Spektr-M“ (Projekt „Millimetron“) wird sich laut dem Mitarbeiter des astrophysischen Zentrums des Physik-Instituts bei der Russischen Akademie der Wissenschaften, Dmitri Nowikow, außer mit seiner Hauptaufgabe auch mit der Untersuchung von Möglichkeiten der Entstehung des Lebens im All befassen.

    „Die zweite wichtige Richtung der Forschungen des Projektes „Millimetron“ ist die Entstehung des Lebens im Weltall. Gerade im Terraherz-Bandbereich, wo „Millimetron“ Objekte im Himmelbereich beobachten wird, befindet sich eine Menge von Präbiotika, ohne welche das Leben – zumindest in der Form, in der wir es uns vorstellen – unmöglich ist“, sagte Dmitri Nowikow, der zugleich Teilnehmer des Projektes „Millimetron“ ist, bei einer Pressekonferenz im Moskau.

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: „Sind wir alleine da draußen?“ – Suche nach Planeten in „Alpha Centauri“ gestartet<<<

    Nowikow ergänzte, dass die Forscher dank „Spektr-M“ die Protoplanetendisken, einige Exoplaneten, Atmosphären dieser Planeten und erdähnliche Planeten erforschen können.

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: Nasa will „Psyche“-Sonde zu Metall-Asteroid schicken<<<

    Das Observatorium „Spektr-M“ (Projekt „Millimetron“) mit einem Zehnmeter-Weltraumteleskop ist für Untersuchungen diverser Objekte des Alls im Millimeter- und Infrarotbereich auf Wellenlängen von 0,02 bis 17 Millimetern bestimmt. Mit seiner Hilfe beabsichtigen die Wissenschaftler, Daten über die globale Struktur des Weltalls, die Struktur und die Evolution der Galaxien, ihre Kerne, Sterne und Planetensysteme, den Weltraumstaub sowie über die organischen Verbindungen im Weltraum und über Objekte mit superstarken Gravitations- und Elektromagnetfeldern zu erhalten.

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: Gefährlicher Asteroid kommt der Erde bald nahe – Esa nennt Einschlagswahrscheinlichkeit<<<

    ek

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Putin: Darum musste Russland Hyperschallwaffen entwickeln
    „Gigantischer Roboter“ in Area 51? Seltsame Sichtung auf Google Earth gemeldet – Video
    Moskau wirft Washington Wunschdenken in Bezug auf antiiranische Sanktionen vor
    Tags:
    Weltraumobservatorium, Galaxien, Exoplaneten, Dmitri Nowikow, Russische Akademie der Wissenschaften, Spektr-M, All