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18:32 20 Juli 2019
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    Ausschnitt aus dem russischen Zeichentrickfilm „Prostokwashino“

    Neuer russischer Zeichentrickfilm „Prostokwashino“ hat Aufmerksamkeit in Deutschland gewonnen

    © Foto: Soyuzmultfilm (2019)
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    TV-Sender und digitale Plattformen sowohl aus mehreren europäischen Ländern als auch aus China und Korea haben ihr großes Interesse an dem russischen Zeichentrickfilm - „Prostokwashino“ - gezeigt. Der Film wurde beim Internationalen Animationsfilm-Markt (MIFA) in der französischen Stadt Annecy, der vom 10. bis 15. Juni stattfand, vorgestellt.

    „Bei MIFA hat „Sojusmultfilm“ vor unseren potenziellen Partnern eine angepasste englische Version von „Prostokwashino“ (2018) präsentiert. Wir hatten den Eindruck, dass die Serie herzlich aufgenommen wird. Vor allem TV-Sender und digitale Plattformen aus Deutschland, Italien, Schweden, Finnland, China und Korea haben ein Interesse an „Prostokwashino“ gezeigt. Wenn wir mit der Arbeit an der ersten Staffel fertig sind, kommen wir zu den Geschäftsverhandlungen", sagte die Vorsitzende des Vorstands von Animationsfilmstudio „Sojusmultfilm“, Juliana Slaschtschewa mit.

    Die „Sojusmultfilm“-Vorschau auf dem globalen MIFA-Markt spiele, so Slaschtschewa, eine bedeutende Rolle für die Entwicklung  der russischen Animation und die weitere Zeichentrickfilmproduktion.

    Der neue Animationsfilm „Prostokwashino“ ist die Fortsetzung des alten sowjetischen Zeichentrickfilms  „Die drei aus Prostokwaschino“, der in 1980-er Jahren nach Erzählungen des Kinderbuchautors Eduard Uspenski gezeichnet wurde. Dort ging es um ein sehr eigenständiges Kind, Fjodor, das sein Elternhaus verlässt und mit seinem Kater namens Matroskin in das kleines Dorf Prostokwaschino umzieht. Dort führt er ein selbständiges Leben und trifft sogar einen neuen Freund, den Hund Scharik. Dann holen seine Eltern ihn zurück in die Stadt. In dem neuen Zeichentrickfilm zieht Fjodor von seinen beschäftigten Eltern wieder nach Prostokwashino zurück, um das Dorf vor einem seltsamen Typen zu retten.

    Unter russischen Zeichentrickfilmen hat besonders „Mascha und der Bär“ bei Zuschauern der ganzen Welt und darunter auch in Deutschland besondere Aufmerksamkeit gewonnen. Der Trickfilm ist in 36 Sprachen in mehr als 100 Ländern der Welt übersetzt worden. Im November hatte die britische Zeitung „The Times“ einen Artikel veröffentlicht, in dem westliche Kritiker zum Thema der „Kreml-Propaganda“ räsonieren, die angeblich in dem russischen Zeichentrickfilm präsent sein soll. Damals haben viele britische Internetnutzer die Kritik nicht angenommen und für den Zeichentrickfilm plädiert.

    mg

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    Tags:
    Aufmerksamkeit, Europa, China, Interesse, Beliebtheit, Frankreich, Zeichentrickfilm, Trickfilm, Deutschland, Russland, Russland