13:47 15 Dezember 2019
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    Was in der Nacht geschah

    Mallorca verärgert über Fake-Terrorwarnungen, EU-Gipfel enttäuschend, neue Sanktionen gegen Russland

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    +++ US-Angriff auf Iran geplant +++ Flugverbot über Persischem Golf +++ EU verlängert Wirtschaftssanktionen gegen Russland +++ EU-Gipfel enttäuschend +++ Medien verärgern Mallorca mit falschen Terrorwarnungen +++

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze was in der Nacht zum Freitag geschehen ist.

    US-Angriff auf Iran laut Medien geplant

    Die USA haben als Reaktion auf den Abschuss ihrer Drohne offenbar einen Militärschlag gegen den Iran erwogen, berichten mehrere US-Medien unter Berufung auf Regierungsvertreter. Die Armee hatte sich demnach auf Angriffe gegen Radargeräte und Raketenabwehrsysteme im Iran vorbereitet –  sie wurden aber kurzfristig wieder abgesagt. US-Präsident Trump hatte die Schläge den Berichten zufolge zunächst gebilligt, seine Entscheidung dann jedoch revidiert. Das Weiße Haus hat sich dazu noch nicht geäußert.

    US-Luftfahrtbehörde verhängt Flugverbot über Persischem Golf

    Die US-Luftfahrbehörde FAA hat am Abend ein Flugverbot für in den USA registrierte Flugzeuge über dem Persischen Golf und dem Golf von Oman verhängt. Flüge in der von Teheran verantworteten Flugzone seien bis auf Weiteres nicht mehr erlaubt, teilte die FAA auf Twitter mit. Erhöhte Militär-Aktivitäten und zunehmende politische Spannungen könnten kommerzielle Flugzeuge einem Risiko aussetzen. Die Order gilt für alle in den USA angemeldeten Fluggesellschaften.

    EU verlängert Wirtschaftssanktionen gegen Russland

    Die Wirtschaftssanktionen der EU gegen Russland werden wegen des anhaltenden Ukraine-Konflikts abermals verlängert. Darauf einigten sich die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union bei ihrem Gipfel in Brüssel, wie ein Sprecher von Ratspräsident Donald Tusk bestätigte. Die EU hatte die Handels- und Investitionsbeschränkungen trotz Milliardenverlusten für heimische Unternehmen zuletzt im Dezember 2018 bis zum 31. Juli 2019 verlängert. Sie sollen nun weitere sechs Monate gelten.

    EU-Gipfel enttäuschend, sagt Söder

    CSU-Chef Markus Söder hat den EU-Gipfel vom Donnerstag als enttäuschend bezeichnet. EVP-Spitzenkandidat Manfred Weber sei der demokratisch legitimierte Kommissionspräsident. „Wir stehen klar zu @ManfredWeber“, twitterte der bayerische Ministerpräsident heute Morgen. Sozialisten und Liberale müssten ihre Blockaden beenden. Die EU-Staats- und Regierungschefs hatten sich am Abend noch nicht auf eine neue Führung der Europäischen Union einigen können. Stattdessen wurde ein Sondergipfel für den 30. Juni vereinbart.

    Medien verärgern Mallorca mit falschen Terrorwarnungen

    Britische Medienberichte über eine angeblich gestiegene Terrorgefahr in Spanien haben auf Mallorca Empörung und Proteste ausgelöst. Die Regierung der Balearen habe schnell reagiert und diese falschen Informationen in Großbritannien dementiert, berichtet die Zeitung „Última Hora“. Die Medien hätten die Verstärkung der Polizeipräsenz in Urlaubsregionen, die im Sommer routinemäßig durchgeführt werde, mit einer erhöhten Terrorgefahr verwechselt.

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    Tags:
    Wirtschaftssanktionen, Russland, EU, Persischer Golf, Iran, USA, Spanien, Mallorca